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6:0-Sieg: Jeder Schuss ein Treffer

3. Fußball-Liga: Eintracht Braunschweig lässt Carl Zeiss Jena nicht den Hauch einer Chance.

Von Elmar von Cramon, 28.11.2010.

Braunschweig. Mit einem deutlichen 6:0 (2:0) gegen Carl Zeiss Jena haben Eintrachts Drittliga-Fußballer gestern ein weiteres Mal in dieser Saison ein dickes Ausrufezeichen gesetzt.

Die Blau-Gelben ließen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance und bauten durch die gleichzeitige Niederlage des SV Wehen Wiesbaden den Vorsprung zu den Nicht-Aufstiegsplätzen auf acht Zähler aus.
Eintracht zeigte sich von Beginn an offensivstark und hatte nach 90 Sekunden die erste Chance, doch Jenas Keeper Nulle entschärfte Dennis Kruppkes Schuss aus der Nahdistanz. Besonders nach Standards zeigten sich die Löwen brandgefährlich. So hatte Jena Glück, dass der Drehschuss von Matthias Henn direkt in den Armen von Nulle landete (9.) und die missglückte Faustabwehr des Jenaer Schlussmanns nach einer Kruppke-Ecke folgenlos blieb (18.). Bei einer weiteren Gelegenheit kam Pech hinzu: Marco Calamita schoss Dominick Kumbela im Fünfmeterraum an, direkt danach traf Ken Reichel nur das Außennetz (20.).
In der Folge gab es die erste Gästechance durch Landeka zu verzeichnen (21.), doch kurz darauf lag Eintracht vorn: Calamitas Kopfballverlängerung landete bei Kumbela, der auf und davon zog und Nulle überlegt überwand. Die Löwen drückten weiter und hatten Pech, dass Nulle sowohl Kessels abgefälschten Distanzversuch als auch Kumbelas Nachschuss bravurös entschärfte (30.).
Marjan Petkovic war im Gegenzug beim 20-Meter-Schuss von Truckenbrod auf dem Posten (32.). Kurz vor der Halbzeit schlugen die Blau-Gelben dann ein weiteres Mal zu: Mirko Boland passte in den Fünfmeterraum, wo Calamita goldrichtig stand und zum 2:0 vollendete. Nach einem Foul an Kumbela zeigte Schiedsrichter Dietz unmittelbar vor dem Pausenpfiff auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte lief selber an, scheiterte aber am überragenden Nulle .
Nach dem Wechsel schlugen die Blau-Gelben erneut eiskalt zu: Calamita spielte auf Kruppke, der den Ball vom Eck des Fünfmeterraums ins Netz jagte. Die Jenaer Defensive fiel zusehends auseinander: Nach einem schönen Zuspiel von Kruppke vollendete Karim Bellarabi flach ins kurze Eck, während Kumbela am langen Pfosten eine Boland-Flanke einnickte. Weiter ging der blau-gelbe Zauberfußball: Nulle entschärfte einen Fallrückzieher und durfte sich im weiteren Verlauf über aufmunternde Sprechchöre der Eintracht-Fans freuen. Die Blau-Gelben schalteten einen Gang zurück, blieben bei Standards aber brandgefährlich: Im Anschluss an eine Boland-Ecke verschätzte sich Nulle, sodass Kruppke per Kopf den Endstand herstellte.
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