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3. Liga: Wiedersehen mit Ex-Spielern

Kaum Risiko-Transfers – Der SC Paderborn tätigte die spektakulärsten Neuerwerbungen

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Mit großer Spannung wird der Start der neuformierten Dritten Fußball-Liga am kommenden Wochenende erwartet. Jeweils acht Teams aus der vorherigen Nord- und Südregionalliga sowie vier Absteiger aus der Zweiten Bundesliga kämpfen dann um Punkte und wollen mithelfen, die Dritte Liga in attraktivem Licht erscheinen zu lassen.

Am Ende der Saison 2008/2009 steigen zwei Teams in die Zweite Bundesliga auf, der Drittplatzierte muss gegen den 16. der Zweiten Liga in die Relegation, drei Teams steigen in die dreigleisige Regionalliga ab, während die drei Regionalligameister in die Dritte Liga aufsteigen.
Gesteigerte Fernsehpräsenz durch Spielberichte in der ARD-Sportschau und die Übertragung von Livespielen in den dritten Programmen der öffentlich-rechtlichen Sender sollen die Dritte Liga zu einem Erfolgsmodell machen. Rund 600 000 Euro erhalten die Vereine, ausgenommen die Reserveteams der Erstligisten, an Fernsehgeldern: „Als Basis ist das ein signifikanter Einstieg“, findet Helmut Sandrock, der für die Dritte Liga zuständige DFB-Direktor.
Finanziell gehen zahlreiche der 20 Mannschaften bescheidener in die neue Spielzeit als in der Vorsaison. Zweitligaabsteiger Kickers Offenbach war beispielsweise gezwungen, den Elf-Millionen-Etat auf 4,2 Millionen Euro zu reduzieren. Die Stuttgarter Kickers haben ebenso wie Jahn Regensburg sogar nur drei Millionen Euro zur Verfügung.
Eintracht geht wie in der Vorsaison mit einem Etat von 7,5 Millionen Euro in die neue Saison und kalkuliert mit einem Zuschauerschnitt von 13 000 Besuchern. In der vergangenen Spielzeit gelang es den Braunschweigern, mit 14 869 Fans den besten Zuschauerschnitt aller Regionalligisten zu erzielen.
Die allerorts klammen Finanzen ließen Risiko-Transfers in der Dritten Liga weitestgehend nicht zu. Der SC Paderborn tätigte mit den Spielern Dominick Kumbela (neu von Eintracht Braunschweig), Björn Lindemann (1. FC Magdeburg) und Rolf-Christel Guié-Mien (Rot-Weiss Essen) sicherlich die spektakulärsten Neuerwerbungen.
Auch Carl Zeiss Jena ging mit der Verpflichtung von Sebastian Hähnge (Rostock) ein Hochkaräter ins Netz.
Ein Wiedersehen wird es für die Eintracht-Fans mit zahlreichen ehemaligen Spielern der Blau-Gelben geben. Nermin Celikovic (Wuppertal), André Schembri (Jena), Sreto Ristic (Sandhausen) sowie Finn Holsing und Torsten Oehrl (beide Werder II) treten in der kommenden Saison gegen ihren Ex-Klub an.
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