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Zwischen Sicherheit und Freiheit

Die Ratssitzung heute begann mit einer Schweigeminute. (Foto: Thomas Ammerpohl)
Braunschweig: Rathaus |

Oberbürgermeister Ulrich Markurth: „Ein Anschlag auf unser aller Freiheit“

Von Ingeborg Obi-Preuß, Braunschweig, 17. November 2015.

Am Anfang der Ratssitzung heute stand eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags in Frankreich. „Paris ist von den Terroristen auf eine perfide Weise ganz bewusst gewählt worden“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth, „im Bekennerschreiben war von der ‘Hauptstadt der Dekadenz’ die Rede.“

Es sei ein Anschlag auf „unsere Lebenseinstellung, unsere demokratischen Grundrechte, auf unser aller Freiheit“ gewesen, fügte Markurth an. „Tagtäglich erreichen uns Berichte über Menschen, die unter dem Terror leiden; wovor sie fliehen – davon haben wir seit dem Wochenende einen Eindruck.“ 32 000 Menschen seien allein in diesem Jahr Opfer von Terror geworden. Markurth sprach von dem Anschlag in Beirut vergangene Woche; in einem Geschäftsviertel hatten Sprengstoffattentäter 44 Menschen mit in den Tod gerissen. „Das kleine Land Libanon hat eine Million syrische Flüchtlinge aufgenommen“, betonte Markurth. Für die Zukunft gelte es nun Sicherheit und Freiheit gegeneinander abzuwägen, „aber auch zu leben. Es ist seit Freitag nicht leichter geworden“, sagte er.
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