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Zwischen Aushalten und Jubel

Drei Tage nach der Bundestagswahl

Von Ingeborg Obi-Preuss

Braunschweig. Ein Negativrekord toppt alle anderen: 71 Prozent Wahlbeteiligung – ein historisches Tief für eine Bundestagswahl.

Drei Tage danach ist in Braunschweig von Katzenjammer wenig zu hören, die Kandidaten schwanken zwischen tapferem Aushalten und Jubel. Auf Bundesebene regiert in Zukunft Schwarz-Gelb, die CDU kann trotz ihres schlechtesten Ergebnisses seit 60 Jahren an der Macht bleiben – Guido Westerwelle und seine Mitstreiter machen es möglich.
Auch in Braunschweig hat die CDU verloren, ihr Bundestagskandidat Carsten Müller wird in den nächsten vier Jahren nicht wieder im Parlament sitzen. Carola Reimann (SPD) hat Stimmen verloren, aber sie hat es geschafft, ihr Bundestagsmandat wieder zu gewinnen. Neu nach Berlin geht FDP-Mann Florian Bernschneider. Neben ihm und Carola Reimann wird das Braunschweiger Land in Berlin noch vertreten von Hubertus Heil (SPD) und Sigmar Gabriel (SPD). Die Grünen jubeln, die Linken sind zufrieden. Immerhin drei Prozent auf Anhieb hat die „Piratenpartei“ in Braunschweig geschafft.
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