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Zauberwort heißt „Kooperation im Quartier“

Im Dialog mit Hauseigentümern das Stadtviertel stärken – Zum Auftakt trafen sich 150 Fachleute in Braunschweig.

Von Falk-Martin Drescher, 14.03.2012.

Braunschweig. Billigläden, Leerstand, bröckelnder Putz sind die unübersehbaren Zeichen, wenn Stadtviertel in eine Abwärtsspirale geraten. Ein bundesweites Modellvorhaben sucht nach Wegen, den Trend umzudrehen. Zum Auftakt trafen sich am Montag 150 Fachleute in Braunschweig.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie innerstädtische Immobilien und damit städtische Quartiere in Zusammenarbeit mit privaten Eigentümern aufgewertet und erhalten werden können. Unter den bundesweit elf Projekten, die gefördert und wissenschaftlich begleitet werden, ist auch das Braunschweiger Gebiet „Westliche Innenstadt“ mit von der Partie – das Quartier umfasst das Friedrich-Wilhelm-Viertel sowie das Altstadt-Viertel. Manfred Hilgen, Referatsleiter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung betonte bei der Auftaktveranstaltung: „Es geht hierbei nicht um das Reagieren, vielmehr um das Agieren und die Gestaltung.“ Konkret wird es auch in Braunschweig. Um teils jahrelangen Leerständen den kreativen Kampf anzusagen, richteten die beteiligten Akteure eine kostenlose Architektenberatung für Hauseigentümer ein, informieren darüber hinaus über sinnvolle Zwischennutzungen und neue Nutzungsideen wie beispielsweise „Co-Working“. Diese neue Arbeitsform bringt Freiberufler, Kreativschaffende und Start-up-Unternehmen in eine moderne Form der Bürogemeinschaft, in der schreibtischweise Arbeitsplätze vermietet werden. Auf diesem Weg sollen neue Synergien entstehen und interessante Kooperationen ermöglicht werden. Um mit diesen Ideen beispielhaft zu starten, bedarf es der Gesprächsbereitschaft von Hauseigentümern, die sich offen für die neuen Konzepte zeigen. Weitere Informationen im Internet unter www.braunschweig.de/kiq.
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