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Wohin mit Flüchtlingen? Wie umgehen mit rechten Ressentiments und Übergriffen?

BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs antwortet auf die Fragen des Magazins "Subway".

Subway: "Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Braunschweig ist überfüllt, geeignete Unterkünfte in den Kommunen knapp. Die Versorgung, insbesondere von erkrankten Flüchtlingen, gestaltet sich schwierig. Auch geeignetes Personal in Form von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern ist rar. Umstände, die nicht nur logistisch unvorteilhaft, sondern auch Ressentiments in der Gesellschaft, die insbesondere auf sozialen Medien ihr „hässliches Gesicht“ zeigt, schüren und Öl ins Feuer des Rechtsextremismus gießen. Wie also umgehen mit Flüchtlingen, rechten Ressentiments und Übergriffen?"

Wolfgang Büchs: "Humanitäres Handeln ist oberstes Gebot. Unser Wohlstand durch Globalisierungsgewinne und Rüstungsexporte verbietet eine Unterscheidung zwischen Armuts- und Kriegsflüchtlingen. Als EU-Mitglied mitverantwortlich für die Folgen des Balkankrieges, sind wir zur Hilfe der Betroffenen verpflichtet, zumal die Balkanländer für dortige Minderheiten nicht sicher sind. Langfristig müssen wir fairer handeln, uns stärker in den Problemgebieten engagieren und wirtschaftliche Infrastrukturen mit aufbauen, die den Bewohnern Perspektiven geben."
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Christian Dieter Wilm aus Adenbüttel | 06.09.2015 | 11:41  
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