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Wieder Sorge um Karstadt

Der Konzern spricht von Schließungen – Braunschweig hat Hoffnung.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 16.07.2014.

Braunschweig. Karstadt-Aufsichtsratschef Stephan Fanderl hat in der FAZ „tiefe Einschnitte“ angekündigt, von den 83 Karstadt Häusern könnten 20 von einer Schließung bedroht sein. Die Gewerkschaft Verdi macht Nicolas Berggrün für die Situation verantwortlich. Der Investor hatte den Karstadt-Konzern im Juni 2010 für einen symbolischen Preis von einem Euro übernommen.

„Was Herr Berggrün sich hier leitstet, ist für uns als Fachgewerkschaft eine unerträgliche Hängepartie“, kommentiert Gewerkschaftssekretär Freddy Pedersen, es fehlten ein Zukunftskonzept und nötige Investitionen. Für den Standort Braunschweig allerdings sieht er keine Gefahr.
Eine Einschätzung, die auch Stefan Nagelschmidt, Betriebsratsvorsitzender Karstadt Braunschweig, teilt. Der Standort sei sehr gut, das Haus gehöre zu den „Top 12“.
Dennoch – die Verunsicherung ist groß. Erst vor einer Woche kam der Konzern nach dem überraschenden Rückzug der Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstdedt wieder in die Schlagzeilen.
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