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Weichen für ein herbizidfreies Braunschweig gestellt

Der Grünflächenausschuss hat in seiner heutigen Sitzung die Weichen für ein herbizidfreies Braunschweig gestellt. Einstimmig votierte der Fachausschuss auf Antrag der BIBS-Fraktion dafür, für das Jahr 2018 zunächst probeweise auf den Einsatz von Herbiziden auf städtischen Grünflächen zu verzichten.

Zudem forderte der Ausschuss auf Antrag der BIBS-Fraktion, dass nach dauerhafter Einstellung von vier Saisonkräften künftig keine Herbizide mehr auf Tennenplätzen eingesetzt werden. Die Reinigung soll künftig mit dem so genannten „Infrarot-Verfahren“ erfolgen.

„Wir finden es sehr gut von der Verwaltung, dass sie den Mut hat, das anzugehen“, erklärt BIBS-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Büchs. „Die Verwaltung hat zudem erklärt, dass sich durch die Umwidmung der vier Stellen auch die Kosten des Herbizidverzichts halbieren würden. Von ursprünglich 325.000 Euro würde der Verzicht nunmehr mit nur noch rund 160.000 Euro zu Buche schlagen. Sofern der Rat am 06.02.2018 den Haushalt annimmt und damit auch die von uns beantragten vier Stellen zur herbizidfreien Grünflächenpflege wirklich geschaffen werden, wird damit die Stadt Braunschweig auf seinen Grünflächen und Tennenplätzen herbizidfrei sein.

Wie in der Sitzung bekannt wurde, überlegt die Nibelungen Wohnbaugesellschaft NiWo, in den nächsten Jahren stufenweise auf Herbizide zu verzichten. Das begrüßen wir. Nun sind auch die anderen städtischen Gesellschaften aufgefordert, hier zumindest mit Modellprojekten nachzuziehen“, so Büchs.

In der zweiten Jahreshälfte wird die Verwaltung einen Erfahrungsbericht vorlegen.
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