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Von „Obrigkeit und Untertanen“ zur gerechten (Arbeits-) Gesellschaft

Wann? 19.05.2016 19:00 Uhr

Wo? Ev. Akademie, Alter Zeughof 3, 38100 Braunschweig DE
Braunschweig: Ev. Akademie | Unbestritten ist die „Erfindung“ des Berufs in der Wittenberger Reformation durch Martin Luther eine der ganz großen religiös-sozialgeschichtlichen Innovationen gewesen. Selbst die aktuelle Diskussion über Arbeits- oder Beschäftigungsfähigkeit und Beruflichkeit kommt nicht ohne einen Bezug auf Luther aus. Dass einen Beruf, d.h. eine durch Gott beauftragte „Positionierung“ in der Gesellschaft, nun nicht mehr nur die Obrigkeit und der Klerus, sondern alle Menschen hatten, war keine Reform mehr; es war schlicht eine Revolution und gehört seitdem zu den Grundlagen einer gerechten Gesellschaft.
Nicht zufällig entstand der moderne Sozialstaat in lutherisch geprägten Weltgegenden (Deutschland, Skandinavien). In reformierten und vielen katholisch dominierten Ländern ist er vielfach bis heute nicht weit verbreitet. Wie lassen sich diese Zusammenhänge erklären? Um Antworten auf diese Frage geht es in diesem Vortrag „Fernwirkung der Reformation – der moderne Sozialstaat“ von Prof. Dr. Gerhard Wegner, Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Donnerstag, dem 19.05.2016 um 19.00 Uhr im Theologischen Zentrum (Ev. Akademie), Alter Zeughof 2/3; 38100 Braunschweig.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.
Es ist der zweite Vortrag in der Themenreihe „Arbeit im Wandel“ die unter der Leitung von Axel Becker, Bankabteilungsdirektor a. D. und Paul Koch, Sozialdiakon i.R. entstanden ist.
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