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Von Goslar in die Gosse - Genosse Gabriel pöbelt sich in Braunschweig warm

In der SPD gehört das Zeigen des Mittelfingers inzwischen zweifellos zur Qualifikation für eine Kanzlerkandidatur; für Sigmar Gabriel ist eine solche Geste sogar richtungsweisend, und fast seine wichtigste Fertigkeit.
Zum Neujahrsempfang seiner Partei in der Braunschweiger Stadthalle entblödete er sich nicht, die möglichen Wähler der AfD als "Irre und Schreihälse" zu beleidigen.
Im Wahlkampf soll außerdem eine Auseinandersetzung mit CDU und FDP gar nicht erst stattfinden, und man will alle verbliebenen Kräfte auf die Bekämpfung der Alternative für Deutschland konzentrieren. Nachdem sich Gabriel und seinesgleichen schon zu Volksbeschimpfungen wie "Pack", "Dunkeldeutschland" und ähnliche Ausfällen verstiegen haben, ist dies ein neuerlicher Beweis, wie wenig für die herrschende Politkaste der sowieso verfemte Begriff einer "Elite" nur noch zutrifft.

Abstieg eines Traditionsvereins

Sinkt der Umfragewert dieser ehemaligen Arbeiterpartei unter die 20%-Marke, kann von einer Volkspartei endgültig keine Rede mehr sein - dies wird sich durch Gabriels populistische Empfehlung, "dem Volk mehr aufs Maul zu schauen", bestimmt nicht aufhalten lassen. Seine ersten Beispiele dieser neuen Rhetorik sind ja bezeichnend genug. So macht sich der Vorsitzende der altehrwürdigen SPD, dem körperliche Arbeit offensichtlich völlig fremd ist, zum tüchtigen Totengräber seiner eigenen Partei.

Und schon zu Jahresanfang steht fest, wie das Unwort des Jahres, wahrscheinlich sogar des Jahrzehnts, lauten wird: "SPD-Kanzler".
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1 Kommentar
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Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 16.01.2017 | 13:11  
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