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„Unsere Stadt ist im Aufwind“

Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann. Foto: Gisela Rothe/oh

Grußwort von Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann zum Jahreswechsel.

Braunschweig. Zum letzten Mal in seiner Amtszeit zieht der Oberbürgermeister von Braunschweig, Dr. Gert Hoffmann, Bilanz. Hier sein Grußwort für zum Jahreswechsel:

„Liebe Braunschweigerinnen und Braunschweiger,
das Jahr 2013 war ein gutes Jahr. Braunschweig hat an Lebensqualität gewonnen und ist noch attraktiver geworden – für Einheimische ebenso wie für Menschen aus der Region, die Braunschweigs Einkaufsflair lieben und unser Kultur- und Freizeitangebot nutzen. Herausragendes Ereignis war das Themenjahr „1913 – Braunschweig zwischen Monarchie und Moderne“, das sowohl bei den Besuchern als auch den überregionalen Medien große Resonanz erzeugt und durch seine substanzielle Qualität überzeugt hat.
Braunschweigs anhaltende Erfolgsgeschichte spiegelt sich in Vergleichsstudien wider: Im Städteranking der Wirtschaftswoche, in dem 71 Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern untersucht wurden, erwies sich Braunschweig auf Platz 7 als eine der sich am stärksten entwickelnden Städte und punktete vor allem bei Kinderbetreuung und mit starken Wirtschafts-
daten. Auch im Zukunftsatlas der Prognos AG wird uns große Dynamik bescheinigt. Als Stadt mit „sehr hohen Zukunftschancen“ ist Braunschweig in Norddeutschland ganz oben dabei.
Besonders schön hat dies das unabhängige Makler- und Beratungsunternehmens Comfort in seinem Städtereport formuliert: „Braunschweig gewinnt unter den Städten seiner Stadtgröße zunehmend an Bedeutung und kann mit hervorragenden Kennzahlen brillieren.“
Grundlage für hervorragende Kennzahlen sind nach meiner festen Überzeugung solide Finanzen. Deshalb ist es eine Bestätigung unserer Politik, dass die Wirtschaftsberatungsgesellschaft Ernest & Young Braunschweig beim Vergleich der Schulden von 72 deutschen Großstädten auf Platz 7 gesetzt hat. Damit nehmen wir eine Spitzenstellung in Deutschland ein.
Trotz großer Investitionen und der kostenträchtigen Beibehaltung der Beitragsfreiheit für Kindergärten wird der Haushaltsplan 2014 ausgeglichen sein. Bei unseren Geldschulden haben wir die 100-Mio.-
Euro-Marke unterschritten und verfügen über ein Geldvermögen von rund 140 Mio. Euro. Damit sind wir faktisch seit einiger Zeit schuldenfrei. Darüber hinaus haben wir ein beachtliches finanzielles Rücklagenpolster von über 200 Mio. Euro angelegt, mit dem absehbare Rückgänge bei den Steuereinnahmen gemeistert werden können.
So schaffen wir es, auch künftig ohne Neuverschuldung und Kredite auszukommen. Und wir verringern 2014 die Geldschulden um weitere rund 16,6 Mio. Euro und peilen trotz erheblich gestiegener Aufgaben- und Ausgabenbelastung den niedrigsten Stand seit über 40 Jahren an.
Wie erwähnt: An Zukunftsinvestitionen wird nicht gespart. Allem voran beim Aufwand für die Kinderbetreuung, für die wir nach 2009 rund 300 Mio. Euro für Investitionen und laufendem Aufwand ausgegeben haben. Im nächsten Jahr werden es dafür voraussichtlich weitere 85 Mio. Euro sein. Damit ist die Zahl der Plätze in Krippen und in der Tagespflege innerhalb von zehn Jahren von rund 400 auf rund 2300 gestiegen – eine wichtige Voraussetzung, um den Rechtsanspruch für die Betreuung Ein- bis Dreijähriger erfüllen zu können.
Nach wie vor unternehmen wir große Anstrengungen bei der Schulsanierung: Von 2001 bis 2012 hat die Stadt dafür rund 83 Mio. Euro ausgegeben. Von 2013 bis 2017 werden einschließlich des Projektes einer Öffentlich-Privaten-Partneschaft dafür noch einmal rund 148 Mio. Euro eingesetzt. Ferner entsteht in der Weststadt für fast 40 Mio. Euro der Neubau der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule.
Weitere Ausgaben erstrecken sich unter anderem auf den Bau von Kindertagesstätten, Feuerwehrhäusern und Sportplätzen sowie auf die Einrichtung von integrierten Gesamtschulen in Volkmarode, Querum sowie im Heidberg.
Braunschweig erlebt derzeit ein regelrechtes Investitions-Feuerwerk. Das 130-Millionen-Euro-Projekt Brawo-Park wertet das Bahnhofquartier auf und am Forschungsflughafen entsteht für 60 Mio. Euro das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik. VW will rund 500 Mio. Euro bei uns investieren und auch Forschung und Wissenschaft werden mit Investitionen von rund 190 Mio. Euro zielgerichtet gestärkt. Die Aufwärtsentwicklung unserer Stadt spiegelt sich nicht zuletzt auf dem Arbeitsmarkt wider, der in diesem Jahr Tiefststände gemeldet hat.
Hinzu kommt, dass wir mit hohen Ausgaben den Freizeitwert unserer Stadt verbessern. Anlässlich des für alle überraschend schnellen Aufstiegs unserer Eintracht kam der Umbau des Stadions gerade zur rechten Zeit. Zudem wird das neue Freizeitbad an der Hamburger Straße Ende des ersten Quartals 2014 in Betrieb gehen.
Unsere Stadt ist also weiter im Aufwind. Sie können sich hier wohlfühlen. Ihnen persönlich wünsche ich Gesundheit, Glück und ebenfalls viel Erfolg im neuen Jahr.

Dr. Hoffmann
Oberbürgermeister“
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