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Überflüssig, irritierend und kostspielig

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die Erklärung des neuen Schildes in der Kastanienallee. Nahm ich bisher an, dass dieses Schild Autofahrer auf Radfahrer aufmerksam machen solle, bin ich nun eines besseren belehrt worden. Ich fahre täglich mit dem Rad auf der Kastanienallee und fand die bisherige, alte Beschilderung klar und somit eindeutig. Fahrradfahrer hatten (wie jetzt auch und somit gibt es keine Änderung gegenüber der bisherigen Regelung) die Wahl, ob sie den Radweg nehmen oder aber auf der Straße fahren wollen. Dieses war durch das allen Verkehrsteilnehmern bekannte Zusatzzeichen 1022-10 der StVO (Radfahrer frei) angezeigt und somit klar geregelt.

Mir erschließt es sich nicht, warum die Regelung durch das Entfernen der Beschilderung erst aufgehoben und nunmehr wieder eingeführt wurde, zumal dieses mit entsprechenden Mehrkosten verbunden ist. Hinzu kommt, dass dieses Schild niemanden bekannt ist und es somit immer wieder zu Irritationen und womöglich gefährlichen Situationen kommen wird. "Einspielen" wird sich in dieser stark befahrenen und zudem recht engen Straße überhaupt nichts, zumal auswärtige Verkehrsteilnehmer dieses Schild nicht kennen. Um Unfälle zu verhindern ist es aus meiner Sicht unerläßlich den Radfahrern auf dem breiten Gehweg eine eigene, gut abgegrenzte und sichtbare Spur anzubieten und die Nutzung verbindlich vorzugeben. Gespannt bin ich auf die Erklärungen des zuständigen Fachbereiches auf folgende konkrete Fragen:

1. Was hat sich gegenüber der alten (in 2014 gültigen) Regelung für Fahrradfahrer durch die neue Beschilderung verändert?

2. Warum "erfindet" man ein neues Verkehrsschild, wenn doch auf bestehende und allen bekannte Schilder zurückgegriffen werden kann?

3. Welche Kosten (Personal- und Sachkosten) sind bei diesem Schildertausch entstanden?

4. Wann wird man die Beschilderung im Sinne der Klarheit und Sicherheit tauschen?
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