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Studien belegen Planungen

Nicht mehr benötigte Hohlräume werden mit Sorelbeton verfüllt. Foto: BfS/oh

Bundesamt für Strahlenschutz sieht sich in Standortsuche und Sicherungsarbeiten bestätigt.

Braunschweig (ako), 06.05.2016.

Sowohl für die Standortsuche eines Asse-Zwischenlagers als auch für weitere Stabilisierungs- und Sicherungsarbeiten im Bergwerk sind Voraussetzungen erfüllt, um die Arbeiten fortzuführen. Das teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Freitag mit und legte dazu Studien vor, die das bisher geplante Vorgehen überprüfen und fachlich unterstützen.

Das Zwischenlager und die Sicherung der 750-Meter-Ebene sind wichtige Bausteine für die Sicherheit und die angestrebte Bergung der Abfälle. Gemäß den Anforderungen des Strahlenschutzes und den Verpflichtungen des Betreibers für die Sicherheit des Betriebspersonals sei die Asse-nahe Zwischenlagerung der geborgenen radioaktiven Abfälle zwingend, sofern dort ein geeigneter Standort zur Verfügung stehe, heißt es weiter. Dies ergebe sich aus Berechnungen zu möglichen Strahlenbelastungen, die das BfS vorgelegt hatte.

Die nun vorgelegte, ergänzende Studie ist auf Bitte der Asse-Begleitgruppe und des Kreistages Wolfenbüttel, die einen größeren Radius bei der Zwischenlager-Suche bevorzugen, erstellt worden. Sie betrachtet die Aspekte „Störfälle“ und „Auswirkungen der Abluft“. Mit den Ergebnissen zur Sicherheit eines Zwischenlagers könne mit der Standortsuche begonnen werden. Grundlage des Suchverfahrens seien die Kriterien, die mit der Asse-Begleitgruppe vereinbart wurden.

Weiter teilt das BfS mit: „Eine zentrale Voraussetzung für die Sicherheit und einen weiteren Schritt Richtung Rückholung bilden die Maßnahmen zur Notfallplanung. Sie dienen insbesondere dazu, das Risiko zu mindern, dass die Schachtanlage absäuft. Um das zu erreichen, stabilisiert das BfS die Schachtanlage, indem Hohlräume in der Nähe der Abfallkammern in 750 Metern Tiefe mit Spezialbeton verfüllt werden. Dieses Vorgehen schränkt gleichzeitig in einem Notfall die Ausbreitung von radioaktiven Stoffen ein und verbessert somit die Sicherheit.“
Eine weitere Offenhaltung der Bereiche im Umfeld der Einlagerungskammern, wie sie die Asse-Begleitgruppe fordert, sei laut BfS nicht mit Sicherheitszielen vereinbar. Dies hätte abschließend eine Analyse ergeben.
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