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Straße soll entlastet werden

Nicht nur direkt im Ampelbereich ist der Kanal marode. Indem in der Mühlenpfordtstraße nur noch eine Spur für Linksabbieger zur Verfügung steht, gelangt aber insgesamt weniger Verkehr auf den Rebenring und verringert die Last auf den Untergrund. Foto: privat/oh

Staus in der Feierabendzeit – Maroder Kanal im Untergrund muss saniert werden.

Von Marion Korth, 28.12.2016.

Braunschweig. Ein neues Nadelöhr in der Innenstadt sorgt seit zwei Wochen für lange Staus in der Feierabendzeit: Absperrbaken, aber keine (sichtbare) Baustelle weit und breit.

Es geht um den Bereich Mühlenpfordtstraße/Rebenring. Aus Richtung City kommend, stehen nur noch je eine Links- und Rechtsabbiegerspur – sonst sind es zwei – zur Verfügung. Dies setzt sich in Richtung der Kreuzung Hamburger Straße fort, wo eine Geradeaus- und eine Rechtsabbiegerspur nicht mehr genutzt werden sollen. „Es geht darum, diese Fahrspuren lastfrei zu halten“, erklärt Lennart Danckert von der Stadtentwässerung Braunschweig GmbH auf Anfrage. Ein Absacken der Fahrbahn soll so verhindert werden. Also keine „sinnlose Pförtnerung“, wie ein nB-Leser vermutete.

Das Problem liegt im Untergrund. Die Abwasserkanäle aus dem 19. Jahrhundert sind marode, durch Ausspülungen ist der Untergrund möglicherweise nicht mehr ausreichend tragfähig. Das Problem ist nicht neu, so wurden die Kanalabschnitte auf der Hans-Sommer-Straße 2014 saniert. Betroffen ist nicht nur der direkte Ampelbereich an der Ecke Rebenring/Hamburger Straße, wie die Absperrungen dort nahelegen. Da zwei Fahrspuren gesperrt wurden, können nun insgesamt weniger Autos innerhalb der Grünphase von der Mühlenpfordtstraße auf den Rebenring fahren, was die Gesamtlast in diesem Bereich entsprechend mindert.
Im Bereich des Rebenrings werden Anfang 2017 provisorische Arbeiten die Straße sichern, die Sperrungen sollen dann aufgehoben werden. Eine umfangreiche Sanierung soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
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