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Stadtteilarbeit Schwung gegeben

Tag der offenen Tür im Madamenhof: Informationen, Gespräche, Rahmenprogramm

Von Martina Jurk

Braunschweig. Der Madamenhof veranstaltet am Sonnabend (25. April) einen Tag der offenen Tür. Der hat inzwischen Tradition. Seit drei Jahren gibt es den Madamenhof. Dort bieten der Diakonietreff und der Stadtteilladen West ein Frühstücks- und Mittagstischangebot sowie soziale Beratung und Stadtteilarbeit an.

Im Diakonietreff läuft seit vergangenem Jahr das Modellprojekt „Männer – Bildung und Gesundheit“, gefördert durch den Bund und die Stadt Braunschweig aus dem Städtebauförderungsprogramm „Die soziale Stadt: Modellprojekte“.
Was sich genau hinter den Angeboten verbirgt, das wollen die Mitarbeiter am Sonnabend von 11 bis 14 Uhr interessierten Menschen präsentieren. Neben Informationen, Gesprächen und Austausch ist auch für ein vielfältiges Rahmenprogramm gesorgt.
Auf dem benachbarten Spielplatz gibt es verschiedene Angebote für Kinder. Unterstützt wird der Madamenhof dabei vom Kinderschutzbund, von der Kinderkrippe Glühwürmchen, von der Kindertagesstätte Madamenweg, vom Kindergarten St. Martini und vom Kinder- und Teeny-Klub Broitzemer Straße.
Kulturell wird der Tag vielfältig umrahmt. Martin Markwort, Kulturschaffender, Künstler und Grafikdesigner aus dem westlichen Ringgebiet, stellt in einer Ausstellung seine „Reiseskizzen von der Ostseeküste“ aus. Adam Schütte spielt auf dem Akkordeon, Baris Gülerek und Freunde trommeln. Auch die Gaumenfreuden werden nicht zu kurz kommen.
„Die Kooperation zwischen dem Diakonietreff und dem Stadtteilladen West hat weitere Menschen aktiviert, sich um ihre Angelegenheit und ihre Nachbarschaft zu kümmern“, sagt Katrin Schünemann, Projektleiterin Madamenhof. Das alte Haus sei nach langem Leerstand und der hervorragenden Sanierung ein Gewinn für den Stadtteil. Es habe sich gelohnt. Das könne bereits heute sicher gesagt werden.
„Die Entwicklung der letzten drei Jahre an diesem Ort hat der sozialen Stadtteilarbeit weiteren Schwung gegeben. Die Schwelle für die Beratung in existenziellen Fragen ist weiter abgesenkt. Sprunghaft ist die Zahl derjenigen, die erstmalig um Hilfe und Unterstützung nachsuchen, angewachsen“, freut sich Katrin Schünemann über die positive Entwicklung des Madamenhofs.
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