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SoVD-Braunschweig gegen Audi BKK - „kein freundliches Händeschütteln“

Die empfohlene Prothese "Michelangelo" von ottobock.
Der Kreisverband Braunschweig des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) berät seine mehr als 5.000 Braunschweiger Mitglieder in allen Fragen des Sozialrechts. In einem der aktuellen Fälle handelt es sich um eine geeignete Unterarmprothese für eine 17-jährige Teenagerin. Die Audi BKK lehnt die Übernahme der Kosten ab und verweist auf eine günstigere, für die Betroffene Julia Rubach weniger geeignete Prothese. Obwohl auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen Frau Rubach recht gibt. „Hier handelt es sich mal wieder um Beratungsresistenz der Sozialkassen. Um Geld zu sparen, werden Anträge trotz besserer Argumente abgelehnt. Wenn wir jetzt den Klageweg bestreiten, kann es drei Jahre bis zu einer Entscheidung dauern. Und das alles „auf dem Rücken“ einer Teenagerin, die bereits seit Monaten auf eine dringend benötigte neue Prothese wartet“, berichtet Kai Bursie, Regionalleiter des SoVD in Braunschweig.


Durch eine angeborene Dysmelie fehlt Julia Rubach der rechte Unterarm. Die bisherige Prothese ist zu klein geworden und verursacht bereits starke Schmerzen. Die neue empfohlene Prothese ist auf dem Stand der Technik und hat viele Vorteile im Vergleich zu der günstigeren Prothese, die von der Audi BKK vorgeschlagen wird. Frau Rubach hat unter fachmännischer Beobachtung die empfohlene Prothese bereits getestet – zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten. Nicht nur, dass Julia Rubach die alltäglichen Handgriffe besser und einfacher ausüben kann und die Prothese einen natürlichen Bewegungsablauf ermöglicht. Auch die gesamte Muskulatur wird durch die Prothese weniger belastet. Dadurch ist auch der Bedarf an korrigierenden medizinischen Behandlungen, wie zum Beispiel medikamentöser Schmerztherapie oder physikalischen Maßnahmen, geringer.

Neben der durch den TÜV und unabhängige Berater zertifizierten sozialen Rechtsberatung rund um die Themen Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung und Hartz IV bietet der Verband Service in den Bereichen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Außerdem setzt sich der SoVD politisch auf Bundes- bis Kommunalebene für soziale Gerechtigkeit ein. Last but not least sorgen zwei öffentliche Begegnungszentren und die 12 Ortsverbände mit Treffen, Fahrten und Veranstaltungen für eine große Gemeinschaft in Braunschweig.

Nähere Informationen zum SoVD in Braunschweig gibt es im Internet unter www.sovd-braunschweig.de. Das Beratungszentrum, Bäckerklint 8 (Innenstadt), bietet Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9-12 Uhr die Beratung an. (Tel.: 05 31/480 760, E-Mail: info@sovd-braunschweig.de). Der Mitgliedsbeitrag beträgt höchstens 6 Euro pro Person im Monat.
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