Anzeige

Sonnenschein zum Stadtputz

Knapp 17 000 Menschen räumten die Stadt auf

Von Jens Radulovic

Braunschweig. Strahlender Sonnenschein machte den „Stadtputztag“ gestern zu einem vollen Erfolg. Knapp 17 000 Braunschweiger nutzten das Wetter, um ihre Stadt aufzupolieren.

53 Vereine und Verbände sowie 107 Schulen und Kindertagesstätten säuberten ihre Stadt mit.
Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann informierte sich am Vormittag vor Ort bei Michael Pieper von der Interessengemeinschaft Veltenhof über die Arbeit der Helfer. „Mit dem ‚Stadtputztag‘ ist es uns in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, viel Müll zu beseitigen, sondern auch, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Im Ergebnis ist die Stadt sauberer geworden“, stellte Hoffmann fest.
Dass es immer noch Mitmenschen gibt, die den Gedanken des Stadtputztages nicht verinnerlicht haben, mussten die Veltenhofener in einem Waldstück feststellen: Dort hatte jemand ein halbes Autowrack wild entsorgt.

Die Braunschweiger sammelten den Müll im ganzen Stadtgebiet ein. Letztes Jahr kamen auf diese Weise nach Angaben der Stadt rund 42 Tonnen zusammen.Rund 50 Säcke mit Unrat konnten die rund 15 Helfer des Gehörlosen-Sportvereins (GSV) rund um den Bürgerpark sammeln. Die behinderten Sportler waren dafür seit neun Uhr auf den Beinen.
„Wir machen den Stadtputztag seit Beginn der Aktion jedes Jahr mit, weil wir gerne zusammen arbeiten und es uns einfach Spaß macht“, erzählt Fritz-Peter Durgatz, Mitglied der Dartabteilung des GSV.
Im Anschluss gingen sie, wie viele andere Stadtputzer auch, zur zentralen Abschlussveranstaltung auf dem Kohlmarkt. Dort konnten sich die Helfer ab 13.30 Uhr mit Kuchen, Erbsensuppe oder Würstchen sowie Bier und anderen Getränken stärken. In einem bunten Rahmenprogramm wurde Live-Musik, eine Tombola und Kinderunterhaltung mit – unter anderem – Kinderschminken und Bungee-Springen auf dem Trampolin geboten.
Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann nahm von Kurt Gliwitzky, Vorstandsmitglied der Braunschweigischen Landessparkasse, einen Scheck über 11 500 Euro entgegen. Die Sparkasse hatte pro Teilnehmer in Schulen und Kindertagesstätten, der gestern Müll sammelte, einen Euro ausgelobt. Die Prämie steht den Einrichtungen für besondere Anschaffungen zur Verfügung, die sonst nicht möglich wären.
Auch die Mitarbeiter der Stadtentwässerung befanden sich unter den Feiernden. Sie hatten zuvor die Oker vom Eisenbütteler Wehr bis zum Südsee von einem Boot aus abgesucht und waren reichhaltig fündig geworden: „Der Müll lag auf der ganzen Strecke am Flussufer verteilt“, berichtete Mitarbeiter Mark Elster.
Von verrotteten Zeitungen, einem alten Autorad und einer drei Meter langen Holzbohle bis zu um die 30 Laminatplatten, die die Helfer in der Nähe des Südsees fanden, war alles dabei.
Für ein kleines selbstgebautes Holzschiffchen, dass eine Flaschenpost trug, kam der 53 Vereine und Verbände sowie 107 Schulen und Kindertagesstätten säuberten ihre Stadt mit.
Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann informierte sich am Vormittag vor Ort bei Michael Pieper von der Interessengemeinschaft Veltenhof über die Arbeit der Helfer. „Mit dem ‚Stadtputztag‘ ist es uns in den vergangenen Jahren nicht nur gelungen, viel Müll zu beseitigen, sondern auch, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Im Ergebnis ist die Stadt sauberer geworden“, stellte Hoffmann fest.
Dass es immer noch Mitmenschen gibt, die den Gedanken des Stadtputztages nicht verinnerlicht haben, mussten die Veltenhofener in einem Waldstück feststellen: Dort hatte jemand ein halbes Autowrack wild entsorgt.

Die Braunschweiger sammelten den Müll im ganzen Stadtgebiet ein. Letztes Jahr kamen auf diese Weise nach Angaben der Stadt rund 42 Tonnen zusammen.Rund 50 Säcke mit Unrat konnten die rund 15 Helfer des Gehörlosen-Sportvereins (GSV) rund um den Bürgerpark sammeln. Die behinderten Sportler waren dafür seit neun Uhr auf den Beinen.
„Wir machen den Stadtputztag seit Beginn der Aktion jedes Jahr mit, weil wir gerne zusammen arbeiten und es uns einfach Spaß macht“, erzählt Fritz-Peter Durgatz, Mitglied der Dartabteilung des GSV.
Im Anschluss gingen sie, wie viele andere Stadtputzer auch, zur zentralen Abschlussveranstaltung auf dem Kohlmarkt. Dort konnten sich die Helfer ab 13.30 Uhr mit Kuchen, Erbsensuppe oder Würstchen sowie Bier und anderen Getränken stärken. In einem bunten Rahmenprogramm wurde Live-Musik, eine Tombola und Kinderunterhaltung mit – unter anderem – Kinderschminken und Bungee-Springen auf dem Trampolin geboten.
Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann nahm von Kurt Gliwitzky, Vorstandsmitglied der Braunschweigischen Landessparkasse, einen Scheck über 11 500 Euro entgegen. Die Sparkasse hatte pro Teilnehmer in Schulen und Kindertagesstätten, der gestern Müll sammelte, einen Euro ausgelobt. Die Prämie steht den Einrichtungen für besondere Anschaffungen zur Verfügung, die sonst nicht möglich wären.
Auch die Mitarbeiter der Stadtentwässerung befanden sich unter den Feiernden. Sie hatten zuvor die Oker vom Eisenbütteler Wehr bis zum Südsee von einem Boot aus abgesucht und waren reichhaltig fündig geworden: „Der Müll lag auf der ganzen Strecke am Flussufer verteilt“, berichtete Mitarbeiter Mark Elster.
Von verrotteten Zeitungen, einem alten Autorad und einer drei Meter langen Holzbohle bis zu um die 30 Laminatplatten, die die Helfer in der Nähe des Südsees fanden, war alles dabei.
Für ein kleines selbstgebautes Holzschiffchen, dass eine Flaschenpost trug, kam der Stadtputztag allerdings zu spät: In die Flasche war Wasser eingedrungen und der darin enthaltene Brief unlesbar geworden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.