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So sieht es aus, das tägliche Chaos, oder ist das östliche Ringgebiet noch zu retten?

Verdichtetes Wohnen vs. Parkplatzsituation

Ja, das Leben ist im östlichen Ringgebiet lebenswert. Seit über 10 Jahren wohne ich mit Zweitwohnsitz in der Wilhelm-Bode-Straße und habe das nie bereut. Einzig, meinen Wagen der gehobenen Mittelklasse eines norddeutschen Automobilbauers mit knapp 5 m Länge mußte ich gegen ein zweisitziges Cabrio eines süddeutschen Automobilbauers eintauschen. Wenn ich damit vor dem Hörsaalgebäude vorfahre, so begegnen mir doch so manche ungläubige Blicke und manchmal ist auch ein breites Grinsen festzustellen. Der Wagen ist nur 2,50 m lang, auch wenn im Fahrzeugschein Kabrio-Limousine steht, irgendwie ein Wagen, der mehr einer Uhr ähnelt. Seither habe ich aber keine Parkplatznot mehr und auch das unberechtigte Parken ist nicht mehr in meinem Repertoire. Was aber hilft nun dem östlichen Ringgebiet? Immer wieder gern diskutiert wird das Anwohnerparken mit entsprechendem Verwaltungsaufwand. Vielleicht bin ich einfach nur zu sehr Ingenieur, aber die Parkplatzsituation ist über Nacht angespannt. Da sind es die Anwohner, alle mit Berechtigung für einen Anwohnerparkausweis, die die Parkplätze benötigen. Anwohnerparkbereiche bringen da gar nichts. Sicher, vielleicht können die Zweitwohnungsmieter geschaßt werden können, auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen freue ich mich jetzt schon. Als Ingenieur habe ich da natürlich auch andere Ideen. Wie wäre es mit einer Hinterhofbebauung mit Garagen statt mit Wohnbebauung? Kann es vielleicht doch sein, daß manche Gehwege unnötig breit sind? Wie sieht es aus mit der untertägigen Errichtung von Tiefgaragen? Was ist mit der Umnutzung von Flächen wie den Sportstätten im Bereich des Franzschen Feldes? Und muß ausgerechnet hier das Arbeitsgericht angesiedelt sein? Das östliche Ringgebiet ist einmalig und ein Vergleich mit dem Umfeld der Stadthalle völlig gegenstandslos. Wir brauchen eine Lösung, die mehr Parkflächen ausweist und die im Bebauungsplan ausreichend restriktiv Parkplätze einfordert. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Joachim Stahlmann
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