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Schwere Unfälle auf A2

Wieder krachte es im Bereich Nord – Selbst Autobahnpolizei betroffen.

16.06.2010

Braunschweig (mj). Die A2 war binnen 24 Stunden erneut Schauplatz schwerer Verkehrsunfälle. Gestern Morgen rettete seine schnelle Reaktion einem 51-jährigen Beamten der Autobahnpolizei wahrscheinlich sein Leben.

Kurz nach 9 Uhr hinter der Auffahrt Braunschweig-Nord in Richtung Hannover stand der Beamte mit seinem Funkstreifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage, um einen auf dem Hauptfahrstreifen liegen gebliebenen Sattelzug abzusichern. Während der Uniformierte am Kofferraum seines Pkw hantierte, sah er einen Transporter mit unverminderter Geschwindigkeit auf sich zukommen, dessen Fahrer (27) auch auf Handzeichen nicht reagierte.
Sekundenbruchteile später prallte der Wagen ungebremst auf das Polizeifahrzeug, während der Beamte gerade noch auf den Standstreifen springen konnte.
Am Nachmittag des Vortages hat sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen dem Autobahnkreuz Braunschweig Nord und der Anschlussstelle Hafen ereignet. Im Rückstau vor der Baustelle hatte ein polnischer Pkw-Fahrer das Stauende zu spät gesehen und war auf einen stehenden polnischen Lkw geprallt. Der in seinem Fahrzeug eingeklemmte BMW-Fahrer musste nach der notfallmedizinischen Erstversorgung mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit und schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Berufsfeuerwehr Braunschweig, die Ortsfeuerwehr Bienrode, der Rettungshubschrauber Christoph 30 und zwei Rettungswagen waren im Einsatz. Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, um eine Umweltverschmutzung zu verhindern. Die A2 wurde für 45 Minuten voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Besonders davon betroffen war Watenbüttel. Durch Umleitungen nach Unfällen bilden sich dort regelmäßig Staus.
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