Anzeige

Schulkostenfonds gesichert

Auch im kommenden Schuljahr erhalten bedürftige Familien Hilfe

Von Birgit Leute

Braunschweig. Eine gute Nachricht für Eltern, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz oder Kindergeld beziehen: Der Schulkostenfonds, der bereits im vergangenen Schuljahr bedürftigen Familien bei der Finanzierung von Unterrrichtsmaterial und Tagesausflügen unter die Arme griff, wird wieder aufgelegt.

Bei Schulkindern bis 14 Jahren werden die 100 Euro automatisch überwiesen. Für alle anderen müssen die Eltern eine schriftliche Erklärung einreichen. Außerdem plant der Bundestag, auch Schüler ab der zehnten Klasse und Vollzeit-Berufsschüler auf diese Weise zu unterstützen. „Man sollte sich nicht scheuen, das Geld einzufordern“, erinnert Markurth im Hinblick auf die Tatsache, dass weniger als zwei Drittel der Eltern den Fonds im vergangenen Jahr in Anspruch genommen haben.
Dennoch: die Stadt und die übrigen Einrichtungen des eigens gegründeten Braunschweiger Netzwerks „Schulkostenfonds“ sehen sich in ihren Bemühungen bestätigt. „50 Prozent der Haushalte sind auf das Geld angewiesen“, betont Uwe Söhl vom Diakonischen Werk. Ein Besuch im Zoo, ein Tagesausflug in den Harz – viele Familien stießen da an ihre Grenzen. „Es kann nicht sein, dass Schulen solche Aktivitäten nicht mehr anbieten, weil sich die Schüler das nicht leisten können“, schimpft Söhl. Das Geld für solche Exkursionen fließt direkt an die Schulen, die es dann entsprechen verteilen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.