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Schülerzahlen: IGS sind gefragt

Statistik belegt weniger Anmeldungen in Haupt- und Realschulen, Boom bei den Gesamtschulen.

Braunschweig (leu), 15.08.2012.

Am 3. September beginnt das neue Schuljahr. Für 1635 ehemalige Viertklässler heißt das: Neue Schule, neue Klassen. Rund 20 Prozent wechseln, nach einer Statistik, die die Stadt kürzlich veröffentlichte, auf die Hauptschule, 36 Prozent auf die Realschule, 45 Prozent aufs Gymnasium.

Insgesamt gingen die Schülerzahlen gegenüber dem Vorjahr zurück: In den drei städtischen Hauptschulen sind rund 50 Schüler weniger als im Vorjahr gemeldet, in den Realschulen 110 Schüler und in den Gymnasium 59. Die gute Nachricht: Jeder Schüler hat einen Platz in der gewünschten Schulform des gegliedert Schulsystems erhalten.
Das ist bei den Gesamtschulen nicht der Fall. Insgesamt 655 Schüler werden ab September die fünfte Klasse einer Integrierten Gesamtschule besuchen, angemeldet hatten sich allerdings 836 Kinder. Dass heißt: Nur 78 Prozent haben einen Platz an einer IGS erhalten, die übrigen 22 Prozent sind an Haupt- oder Realschulen beziehungsweise an Gymnasien untergekommen.
Von den 1694 Schülern des vierten Schuljahrgangs werden sieben die vierte Klasse wiederholen, 52 Schüler besuchen voraussichtlich im nächsten Schuljahr eine Förderschule oder werden integrativ in einer allgemeinen weiterführenden Schule beschult. An vier der fünf Integrierten Gesamtschulen (Franzsches Feld, Querum, Volkmarode und Wilhelm Bracke) werden „Integrationsklassen“ für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingerichtet. Diese Einrichtung erfolgte zum letzten Mal in der alten Form, da alle Schulen ab 2013/2014 inklusive Schulen, also offen für Kinder mit Handicap werden (die nB berichtete).
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