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„Risiken ernst nehmen & Erweiterung beschränken“

Gerald Heere (3.v.l.) bei der Lichterkette um das Braunschweiger Rathaus am 04.02.2015
Grüner Ortstermin bei Eckert & Ziegler am 16.02.2015

Am Rosenmontag besuchten die atompolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Miriam Staudte und der Braunschweiger Landtagsabgeordnete (und Grüne Ratsherr) Gerald Heere das Unternehmen Eckert & Ziegler, um sich vor Ort ein Bild von den Anlagen zur Konditionierung radioaktiver Abfälle zu machen. Im Anschluss trafen sich die Grünen Landtagsabgeordneten zum Gespräch mit Vertretern der Bürgerinitiative Strahlenschutz Braunschweig (BISS) und der Grünen Ratsfraktion.

Miriam Staudte, Atomexpertin in der Grünen Landtagsfraktion, sagte nach den Gesprächen: „Die Menschen in Braunschweig-Thune leben in engster Nähe zu einem Betrieb, der mit gefährlichen Stoffen umgeht. Die Risiken müssen entsprechend der heutigen Sicherheitsstandards in den Blick genommen werden. Deshalb unterstütze ich ausdrücklich das Anliegen von Landesumweltminister Stefan Wenzel, die bestehende Genehmigungslage zu überprüfen.“

Das Unternehmen Eckert & Ziegler plant eine Erweiterung des Betriebsgeländes. Bereits heute verfügt der Betrieb über hohe Umgangsgenehmigungen für radioaktive Stoffe. Dennoch gelten für den Standort weniger strenge Strahlungsgrenzwerte als für andere Atomstandorte in Niedersachsen. Das Landesumweltministerium hat eine Überprüfung der Genehmigungen bis zum Ende des Jahres angekündigt.

„Die Atomaufsicht hat angekündigt, auch die Auswirkungen möglicher Störfälle zu überprüfen. Das ist ein entscheidender Schritt. Gleichzeitig müssen auf kommunaler Ebene alle Spielräume genutzt werden, um die Erweiterungsfläche stärker zu beschränken als bisher geplant. Eine Kapazitätsausweitung muss ausgeschlossen werden“, so Gerald Heere, regionaler Landtagsabgeordneter (und Grüner Ratsherr) aus Braunschweig.

Zum selben Thema siehe auch:

„Lichterkette 2015 ums Braunschweiger Rathaus“ vom 02.02.2015
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