Anzeige

Regiobahn ist beschlossene Sache

Betrieb wird europaweit ausgeschrieben.

Von Martina Jurk, 16.03.11

Braunschweig. Die Regionalbahn rollt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014. Die Verbandsversammlung, der Politiker aus den Kreistagen und Stadträten von fünf Landkreisen und drei Städten angehören, beschloss bei Stimmenthaltung der Grünen das neue „Regionalbahnkonzept 2014+“.

Nachdem die Regiostadtbahn gescheitert war, legte der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) das neue Konzept vor, das auf die Durchfahrung der Braunschweiger Innenstadt verzichtet, das vorhandene Eisenbahnnetz nutzt und damit die Kosten um die Hälfte minimiert.
Der Betrieb soll zum Ende des Jahres europaweit ausgeschrieben sein. Danach werden der Streckenausbau und neue Stationen geplant. „Die Versammlung hat Anträge beschlossen, zusätzliche Stationen in Isenbüttel und in Teilen Wolfsburgs zu prüfen“, sagte Hennig Brandes, Direktor des ZGB. Das waren Kritikpunkte einiger Verbandsmitglieder. Außerdem gäbe es eine Initiative zum Ausbau der Weddeler Schleife. „Dazu werden wir Kontakt mit Volkswagen aufnehmen“, so Brandes. Mit der Regionalbahn soll ein Stundentakt auf möglichst allen Strecken, hohe Reisegeschwindigkeiten, kurze Umsteigezeiten, eine optimierte Verknüpfung von Bus und Bahn und damit eine Vernetzung innerhalb der gesamten Region erreicht werden. Insgesamt soll sich mit dem neuen Konzept der Schienenpersonennahverkehr der gesamten Region deutlich verbessern.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.