Anzeige

Rathaus-Neubau: Es gibt kein Zurück mehr

Vor den städtebaulichen und finanziellen Aspekten ist der Brandschutz wichtiges Thema

Von Ingeborg Obi-Preuß

Kommentar zum Thema Rathaus-Neubau und zur Frage: Teilabriss, Komplettsanierung oder doch lieber ganz verkaufen?

„Hätte ich das Thema bloß nie angefasst“ – so oder ähnlich wird der Oberbürgermeister jetzt vielleicht denken.
Eins ist klar: Es gibt kein Zurück mehr. Denn zur Meinungsbildung rund um das Thema „Rathaus-Neubau“ hat die Verwaltung auch ein Brandschutzgutachten in Auftrag gegeben. Und das hat offensichtlich so viele Mängel offengelegt, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Aus heutiger Sicht fehlen Brandschutztüren, Fluchtwege und mehr, vor allem die Menschen in den oberen Stockwerken sind von der Feuerwehr gar nicht mehr zu erreichen.
Nach den Buchstaben des Gesetzes entsteht der Zwang zum Handeln erst, wenn bauliche Veränderungen an alten Gebäuden vorgenommen werden. Aber moralisch ist die Verwaltung jetzt am Zug: Städtebauliche Aspekte hin oder her, Finanzierbarkeit hü oder hott – es muss etwas geschehen.
Und wenn es wirklich so ist, wie der Oberbürgermeister sagt, dass der Verzicht auf sechs Geschosse Büroräume und die „Umsiedlung“ der Mitarbeiter kein Problem darstellen, dann bekommt doch der Vorschlag von Rainer Ottinger viel Charme: Den ganzen Komplex verkaufen. Und falls das aufgrund der wirklich komplizierten Eigentumsverhältnisse nicht geht, komplett sanieren und teuer vermieten. So kommt Geld in die Kasse.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.