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Protesttag „Equal Pay Day“ am 20. März: Frauen arbeiten für gleiches Jahreseinkommen viel länger als Männer – Folgen für Karriere und Rente

Edda Schliepack. Erste Kreisvorsitzende in Braunschweig und SoVD-Bundesfrauensprecherin
Braunschweig: SoVD | Hierzulande erhalten Frauen noch immer 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Entgelt-Ungleichheit wendet sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Braunschweig am Freitag, 20. März, dem internationalen „Equal Pay Day“. Dieser Termin markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.

„Frauen müssen endlich genauso bezahlt werden wie Männer“, fordert die Braunschweiger Kreisvorsitzende und Bundesfrauensprecherin des SoVD, Edda Schliepack. „Wir werden auch mit Aktivitäten vor Ort in Braunschweig auf diese Lohndiskriminierung aufmerksam machen. So werden SoVD-Frauen am Freitag, den 13.03., in der Braunschweiger Innenstadt Informationsmaterial verteilen. Unsere Aktiven im SoVD begleiten dann auch den Protesttag am 20. März mit vielen roten Stofftaschen, die auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen hinweisen sollen. Mit 150 Mitgliedern aus Braunschweig fahren wir am 20. März nach Berlin auf die zentrale Kundgebung, auf der neben Politikern aller Bundestags-Fraktionen auch die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, sowie der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann sprechen werden.“, erläutert Edda Schliepack.

Anlässlich des Equal Pay Day macht sie noch einmal die grundsätzlichen Forderungen des SoVD klar: „Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für die späteren Renten der Frauen sehr wichtig, sonst droht ihnen Altersarmut. Und neben denselben Karrierechancen wie Männer brauchen Frauen auch eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Der SoVD

Neben der durch den TÜV und unabhängige Berater zertifizierten sozialen Rechtsberatung rund um die Themen Rente, Pflege, Gesundheit, Hartz IV und Behinderung setzt sich der SoVD bundesweit für sozial Benachteiligte gegenüber der Politik und Gesellschaft ein. „Außerdem bieten wir unseren Mitgliedern und Braunschweiger Bürgern eine Gemeinschaft“, wie Edda Schliepack, 1. Kreisvorsitzende in Braunschweig und Bundesfrauensprecherin, hinzufügt. „Denn neben zwei öffentlichen Begegnungszentren in Braunschweig organisieren unsere 12 Ortsverbände in der Stadt regelmäßig Treffen, Fahrten und Veranstaltungen. Oft leiden Senioren oder sozial Benachteiligte unter Isolation und Einsamkeit, wir möchten gegensteuern“, führt Schliepack aus.

Nähere Informationen zum SoVD in Braunschweig gibt es im Internet unter www.sovd-braunschweig.de. Das Beratungszentrum, Bäckerklint 8 (Innenstadt), bietet Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9-12 Uhr die Beratung an. (Tel.: 05 31/480 760, E-Mail: info@sovd-braunschweig.de). Der Mitgliedsbeitrag beträgt höchstens 5 Euro pro Person im Monat.
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