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Protesttag „Equal Pay Day“ (19.03.2016) – eine Initiative aus Braunschweig

Manuela Schwesig – Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – und Edda Schliepack nach einem Vorbereitungstreffen zum Equal Pay Day 2016. (Foto: Wolfgang Borrs)
Braunschweig: SoVD-Beratungszentrum | Frauen verdienen immer noch rund 22 Prozent weniger Lohn als Männer. Gegen diese Ungleichheit wendet sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) am Samstag, 19. März, dem internationalen „Equal Pay Day“. Dieser Termin markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.

Der Braunschweiger Kreisverband des SoVD ist hier besonders aktiv, was auch nicht wundert. Die 1. Kreisvorsitzende in Braunschweig, Edda Schliepack, ist auch Bundesfrauensprecherin des Verbandes und hat den „Equal Pay Day“ in Deutschland maßgeblich mit eingeführt. „Frauen müssen endlich genauso bezahlt werden wie Männer“, fordert Schliepack. „Wir haben mit Aktivitäten vor Ort in Braunschweig auf diese Lohndiskriminierung aufmerksam gemacht. Bereits am Freitag, den 11. März 2016, zeigte eine Delegation des Kreisverbandes mit „männertypischen“ Bollerwagen in der Braunschweiger Innenstadt Präsenz und informierte Passanten.

Damit aber nicht genug. Bei der bundesweiten Kundgebung in Berlin am Brandenburger Tor wird der Braunschweiger Kreisverband mit einer „Hundertschaft“ gegen die Lohnungleichheit demonstrieren. Edda Schliepack wird auf der Kundgebung neben Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB, Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundeministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Vertreterinnen und Vertretern aus den Spitzen der Bundestagsfraktionen eine Rede halten. Anlässlich dieses Tages macht sie noch einmal die grundsätzlichen Forderungen des SoVD klar: „Wir wollen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das ist auch für die späteren Renten der Frauen sehr wichtig, sonst droht ihnen Altersarmut. Und neben denselben Karrierechancen wie Männer brauchen Frauen auch eine deutlich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“
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Thorsten Böttcher aus Braunschweig - Innenstadt | 14.03.2016 | 15:50  
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