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Protest gegen Castortransport

Wenige Tage vor dem „echten“ Transport nach Gorleben demonstrierten Atomkraftgegner.

Von Martina Jurk, 23.11.11

Braunschweig. Der Castor rollt am Ende dieser Woche ins Wendland, die Attrappe fährt heute nach Berlin zum Bundesumweltministerium. Braunschweig war gestern die letzte von zehn Stationen einer Castor-Blockade.

Knapp hundert Atomkraftgegner begleiteten den Tieflader mit der Attrappe von der Paulikirche durch die Innenstadt auf den Schlossplatz. Zu der Protestaktion aufgerufen hatten das Kampagnenetzwerk Campact und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. Bei der Abschlusskundgebung forderten Astrid Goltz von Campact, Peter Dickel von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad und Udo Dettmann vom Verein Aufpassen, Gorleben als Atommüllendlager aufzugeben. Die Redner riefen die Kundgebungsteilnehmer auf, sich am Sonnabend nach Gorleben aufzumachen. Busse würden auch von Braunschweig aus fahren. Umweltminister Röttgen und Ministerpräsident McAllister hätten eine ergebnisoffene Endlagersuche angekündigt, während sie in Gorleben Fakten schaffen würden, sagte Astrid Goltz. Ein neu entbrannter Streit um die Strahlenwerte am Atommülllager Gorleben gab den Gegnern der Castortransporte Auftrieb, mit Protesten nicht nachzulassen.
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