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Platzverweis für Bienengifte

Pestizide gefährden Bienen und andere Insekten.* Um rund 76% ist deren Zahl in den letzten 30 Jahren zurückgegangen. Schreiben Sie jetzt Umweltministerin Hendricks und Agrarminister Schmidt, damit sie die schlimmsten Insektengifte von den Äckern verbannen!

Sehr geehrte Frau Hendricks,
sehr geehrter Herr Schmidt,

der massenhafte Einsatz von Pestiziden bedroht Bienen und andere Insekten:
In Deutschland gibt es heute durchschnittlich 76 Prozent weniger Fluginsekten als noch 1989.
Fast 3.000 Insektenarten werden als ausgestorben oder gefährdet eingestuft.

Auch die künftige Bundesregierung hat das Problem erkannt. Im Koalitionsvertrag bekennen sich Union und SPD dazu, das dramatische Insektensterben bekämpfen zu wollen. Dazu hat die Große Koalition nun gleich mehrere Gelegenheiten.

Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten im vergangenen Jahr vorgeschlagen, bestehende Teilverbote für drei Neonicotinoide zu verschärfen, sodass die Gifte nur noch in Gewächshäusern eingesetzt werden dürfen. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, denn die Gifte aus der Gruppe der Neonicotinoide wirken für Honig- und Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten bereits in kleinsten Mengen tödlich.

Für einen dieser Stoffe – Thiamethoxam – läuft Ende April die Zulassung sogar ganz aus, wenn sie nicht erneuert wird.

Gleichzeitig endet die Zulassung für ein weiteres Neonicotinoid, das trotz seiner extremen Giftigkeit für Insekten sogar in Privatgärten verwendet werden darf: Thiacloprid. Der Stoff steht zudem im Verdacht, ins Hormonsystem einzugreifen, Krebs auszulösen und die Fruchtbarkeit zu schädigen. Trotz der Gefahren haben die Herstellerfirmen die Wiederzulassung des Wirkstoffs beantragt.

Die deutsche Bundesregierung hat die wichtigste Stimme bei Entscheidungen in Brüssel.

Ich bitte Sie: Nutzen Sie Ihre Stimme im Interesse der Menschen in Deutschland und Europa:
• Stimmen Sie für das Freilandverbot für die Neonicotinoide Thiamethoxam, Imidacloprid und Clothianidin, und
• stimmen Sie gegen die Wiederzulassung von Thiacloprid und Thiamethoxam!

Mit freundlichen Grüßen


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* und letztendlich sind die Pestizide schon im Menschen nachgewiesen worden.


Diese Nachricht kam über den Newsletterverteiler des Umweltinstituts München, den jeder kostenlos abonieren kann: http://www.umweltinstitut.org/newsletter.html

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1 Kommentar
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Heinrich Stoffel aus Braunschweig - Innenstadt | 01.03.2018 | 09:56  
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