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Parteien sind sich einig

„Kein Asse-Atommüll in Braunschweig“ – Veränderungssperre

Von Marion Korth, 27.01.2010

Braunschweig. Der Aufschrei ging quer durch alle Parteien: Kein Asse-Atommüll in Braunschweig. Die Nachricht, dass das Unternehmen Eckert & Ziegler in Thune plane, seinen Standort in Braunschweig zu erweitern, um dort auch Atommüll aus der Asse aufarbeiten zu können, hat jetzt Folgen. Gestern hat die Verwaltung, wie angekündigt, eine so genannte Veränderungssperre für die Abstimmung im Rat auf den Weg gebracht, um etwaige Erweiterungspläne zu durchkreuzen.

Zunächst hatte Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann an einen verfrühten Aprilscherz gedacht, aber: „Da ist was dran, die Firma meint das ernst“, sagte er gestern der nB. Sofern erforderlich, müsste der Müll direkt an der Asse oder am Schacht Konrad umgepackt und konditioniert werden. Eine dritte Umschlagstelle für den Assemüll in Braunschweig komme nicht in Frage.
Das Unternehmen habe mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft über Möglichkeiten der Standortentwicklung gesprochen. Von Umweltdiensten und Arzneimittelabfällen sei da die Rede gewesen, nicht von der Bearbeitung von Atommüll aus der Asse. In nachgereichten Unterlagen sei das Wort „Asse“ dann einmal vorgekommen.
„Auf keinen Fall wird es in Thune oder woanders in Braunschweig ein Zwischenlager oder eine Aufarbeitung von Asse-Fässern geben“ betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sehrt.
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