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Öffentliches WLAN kommt

Pilotprojekt soll schon im Frühjahr kostenfreien Zugang ermöglichen.

Braunschweig (leu), 04.12.2015. Der Weg zu einem öffentlichen drahtlosen und für seine Nutzer kostenlosen Internetzugang (WLAN) an ausgesuchten Plätzen der Innenstadt könnte schneller als bislang frei werden. Dies erklärte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa im Vorfeld der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 11. Dezember. Zu der Sitzung ist der Energieversorger BS Energy – zu 25,1 Prozent Tochter der Stadt – eingeladen. Er wird ein WLAN-Pilotprojekt vorstellen.

Danach soll der Zugang zum Internet voraussichtlich schon im Frühjahr vom Kohlmarkt und dem Bereich Bohlweg/Schlossplatz einschließlich Ritterbrunnen sowie von Abschnitten in Dankwardstraße und Gerog-Eckert-Straße möglich sein.
„Dies wäre der erste Schritt zu dem vom Rat geforderten WLAN an herausgehobenen Stellen der Innenstadt“, betonte der Dezernent. Darüber hinaus seien zumindest für die Dauer des Pilotprojekts auch die vom Rat geforderten Kriterien Kosten- und weitgehende Werbefreiheit gewährleistet.
„Wir wollen zeigen, dass wir das Projekt stemmen können, denn wir verfügen über die nötige Infrastruktur eines Glasfasernetzes und kooperieren mit der HTP GmbH aus Hannover, die mit der Bereitstellung von WLAN-Technik Erfahrung hat“, sagte Julien Mounier, Vorstandsmitglied von BS Energy. „Und dass es funktioniert, haben wir messtechnisch mit temporären WLAN-Antennen schon einmal ausprobiert.“

Für den Bohlweg reichten vier bis fünf Antennen, am Kohlmarkt komme man gar mit nur einer aus. Die HTP GmbH würde als Provider auftreten und auch die Störerhaftung übernehmen, indem sie etwa gesetzeswidrige Inhalte mit einer Firewall herausfiltert. Während der Dauer des Pilotprojekts fielen weder für die Stadt noch die Nutzer Kosten an, fuhr Mounier fort. Wie auch andernorts üblich würden Bandbreite und Nutzungsdauer begrenzt.
Wirtschaftsdezernent Leppa betonte, eine Lösung mit BS Energy und HTP stehe einer regionalen Vernetzung mit Salzgitter und Wolfsburg auch dann nicht im Weg, wenn dort andere Provider aktiv würden. Man stehe derzeit in engem Kontakt mit den Nachbarstädten.
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Jan-Jonas Sämann aus Braunschweig - Innenstadt | 08.05.2016 | 21:06  
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