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............nicht irgendjemanden Tochter !

Mensch und Tier der meist verkannte himmelweite unterschied !
 
Armes Kalb, wie schaut deine Zukunft aus? Alle Fotos, Videos und Grafiken auf www.soylent-network.com entstammen, soweit nicht anders beschrieben oder gekennzeichnet, der Urhebung von Dirk Gießelmann. Diese Daten dürfen für nichtkommerzielle und/oder tierrechtliche Zwecke kostenlos vervielfältigt, reproduziert, verändert, gebraucht und veröffentlicht werden. (Foto: www.soylent-network.com)
 
kein Babyglück

Milch, ein grausames Nahrungsmittel.

Wenige Leute sind sich im klaren darüber, dass die Kühe jedes Jahr trächtig gemacht werden, damit Milch, Käse und Sahne produziert werden können, Produkte, die einen wesentlichen Teil der Ernährung der Lakto-Vegetarier und der Fleischesser ausmachen. Viele glauben, dass der Kuh nur die überschüssige Milch abgenommen wird, nachdem ihr Kalb gesättigt worden ist, aber

es ist kaum irgendwelchen Kühen in den Milchkuhherden gestattet, ihre Kälber länger als drei Tage, wenn überhaupt, zu säugen.

„Die Kälber von Milchkühen werden jetzt fast immer von Menschenhand aufgezogen, so dass die Milch, die das Muttertier erzeugt, verkauft werden kann." „Die Trennung des Kalbs von dem Muttertier kurz nach der Geburt ruft unzweifelhaft Schmerz auf beiden Seiten hervor. Rinder sind hochintelligent und die Bindung zwischen dem Kalb und der Mutter ist besonders stark."

Die Kälber, das unvermeidliche Nebenprodukt dieser unentwegten Schwangerschaften, gehen fünf möglichen Schicksalen entgegen:
1.
Sie kommen fast sofort zum Metzger - wahrscheinlich um das Fleisch für Kalbskoteletts und Schinkenpasteten zu liefern. Das Lab, das man zur Herstellung der gängigsten Käsearten benötigt, muss dem Magen eines neugeborenen Kalbes entnommen werden.

2.
Sie können viel unglücklicher dran sein, wenn sie zu einer Produktionsstätte für weißes Kalbfleisch kommen, wo sie ihr ganzes Leben eingesperrt in engen Holzverschlägen zubringen müssen. Nach den ersten wenigen Wochen haben sie sogar zum Umdrehen keinen Platz mehr. Sie werden mit einer speziellen Flüssigkeit ernährt, die so zusammengestellt ist, dass maximales Wachstum in kürzester Zeit ermöglicht und weißes Fleisch erzielt wird. Grobe Nahrung, wie es das Verdauungssystem eines Wiederkäuers erfordert, wird ihnen vorenthalten, so dass sie oft gezwungen sind, ihr eigenes Haar zu fressen und an ihren Verschlägen zu nagen. Man gibt ihnen keine Streu als Unterlage, weil ihr Verlangen nach fester Nahrung sie veranlassen würde, diese aufzufressen. Die alte Praxis des Blutabzapfens, um das Fleisch weiß zu machen, ist jetzt verboten, aber ihre Aufnahme von Eisen, das zur Vermeidung von klinischer Anämie im Futter notwendig ist, ist auf das Minimum beschränkt und das alles nur, damit das Fleisch keine rote Färbung annimmt. Viele kommen am Ende ihres vierzehnwöchigen Lebens mit Magengeschwüren und Abszessen aus den Verschlägen und mit Beinen, die zu schwach sind, sie zu tragen, wenn sie in die Schlachthofautos getrieben werden. Im Brambell-Bericht heißt es:
„Kälber sind normalerweise aktive und verspielte Tiere."

3.
Die landeseigene (britische) Produktion von Rindfleisch ist seit dem Krieg um 50 % gestiegen3, und „ein kürzlich erstelltes Gutachten hat aufgezeigt, dass 80 % des produzierten Rindfleisches ein Nebenprodukt der Milchwirtschaftsindustrie sind"4. Kälber von Rindfleisch-Herden haben oft ein vergleichsweise erträgliches Schicksal, indem es ihnen vergönnt ist, an den Muttertieren zu säugen, mit ihren Müttern herumzutollen und auf den Weiden zu grasen, bis die Zeit für die Mastbox und das Schlachthaus gekommen ist. Die überflüssigen Kälber der Milchwirtschafts-Herden werden jedoch oft nur ungefähr eine Woche alt auf den Viehmarkt geschickt und für die Aufzucht in Intensiv-Rinderhaltungsbetrieben gekauft. „Friesische Kälber sind ideal für extreme Intensiv-Systeme geeignet."5 Nachdem sie 12 Wochen überwiegend mit Getreidekost ernährt wurden, ermutigt man sie dazu, sich zu überfressen und beschränkt ihre Bewegungsmöglichkeit auf engsten Raum, damit der geringst mögliche Teil des Futters für ihre körperlichen Funktionen verbraucht wird. „Es besteht die Gefahr der Vergiftung als Folge des Überfressens."

4.
In der heutigen Zeit der künstlichen Befruchtung werden nur wenige Kälber als Bullen aufgezogen. Ein Kalb, das für dieses Schicksal ausersehen wurde, darf noch eine Weile am Muttertier säugen. Es wird sorgfältig gepflegt, damit es die Körperbeschaffenheit eines guten Stammvaters mit maximaler Fruchtbarkeit erlangt. Dennoch spielen seine körperlichen Kräfte, so stattlich sie auch sein mögen, keine große Rolle in dem ihm bestimmten Leben.

Zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat wird er wöchentlich auf Kühe aufgesetzt und verbringt vielleicht dann den Rest seines Lebens in einsamer Gefangenschaft. Wahrscheinlicher aber ist, dass ihm dann abverlangt wird, als Putzleder oder Gummischlauch zu dienen. Ein Rundschreiben des Ministeriums für Landwirtschaft über die Pflege von Bullen setzt sich dafür ein, dass der Bullenzwinger an einen Hof mit abwechslungsreichem Leben grenzen und mit durchsichtigen Wänden versehen sein sollte, denn „Langeweile kann Gewalttätigkeit hervorrufen", ein Zugeständnis dafür, dass Tiere ein gewisses Denkvermögen haben als auch ein Gemüts- und Empfindungsleben besitzen! Betagte Bullen werden oft kastriert, bevor man sie einsperrt, um für den Metzger Fett anzusetzen.

5.
Wenn das Kalb weiblich ist, kann es sein, dass man es als Milchkuh aufzieht. Milchwirtschaftskälber werden der Mutter so bald als möglich nach der Geburt weggenommen, damit sich die Milchkuh wieder in die Herde einordnen kann. Ihr wird die geringste Zeit gegönnt, um die Anstrengung der enttäuschten Schwangerschaft zu überwinden und das nur, damit ihre Milch sobald als möglich den über alles wichtigen Profit erwirtschaften kann. Die Entwicklung des Kalbes wird mit Milchersatznahrung so gefördert, dass man schon im Alter von 18 bis 24 Monaten mit dem Kreislauf der beständigen Schwangerschaften beginnen kann. Zitat aus dem „New Scientist" (Neuer Wissenschaftler) vom 13. Jan. 1972: „Die moderne Milchwirtschaftskuh erlebt die Hölle auf Erden. Jedes Jahr gebiert sie hoffnungsvoll ein Kalb, was bedeutet, dass sie neun Monate des Jahres trächtig ist. Und während neun Monaten jeden Jahres wird sie zweimal täglich gemolken. Während sechs Monaten ist sie sowohl schwanger als auch milchspendend. Die Einzelheiten der Leiden, denen sie aufgrund dieser Anforderungen unterliegen kann, lesen sich grauenhaft, desgleichen die Beschreibungen der verschiedenen Methoden der Abhilfe (zu lesen in den verschiedenen Bauern-Journalen). Die Niederkunft ist für die Kuh oft ein sich hinziehender und schmerzhafter Vorgang, dem als „Lohn" schließlich die Trennung von ihrem Neugeborenen folgt. Die Kühe brüllen und suchen oft tagelang nach den ihnen weggenommenen Kälbern. Wenn nach Jahren der Ausbeutung die Milch nur noch in Tropfen kommt, wird sie sofort ins Schlachthaus geschickt. Da ausgezehrtes Kuhfleisch bei uns nicht gefragt ist, werden sie für gewöhnlich ins Ausland zum Metzger verschickt.

Vergleichsweise glücklich sind die Kühe und Kälber dran, die ihr Leben und ihr gewaltsames Ende nahe ihrem Geburtsort erleben. Den meisten stehen lange, beschwerliche Reisen, rohe Behandlung und Herumstehen auf Märkten bevor, bis sie im Schlachthaus oder auf neuen Farmen ankommen. Die modernen Schlachthäuser liegen oftmals kilometerweit von den Bauernhöfen entfernt, auf welchen die Tiere aufgewachsen sind. Des weiteren wird es als unwirtschaftlich erachtet, die Tiere zu füttern, die auf dem Wege zum Metzger sind. Die „humanen" Tötungsinstrumente verringern wohl den Schmerz der Todeshiebe, aber nicht den Terror des Wartens und die gewaltsame Behandlung, bevor sie angesetzt werden.

All das geschieht, um Nahrung für Menschen zu produzieren, die nicht notwendig ist! Menschenbabies sollten Muttermilch bekommen und Kinder und Erwachsene diejenige feste Nahrung, die ihrem Gebiss und Verdauungssystem entspricht. Diese Nahrung kann leicht aus den vielfältigen Pflanzenprodukten ausgewählt werden. Für Babies und Kinder, bei denen es notwendig ist oder gewünscht wird, und für all jene, die noch Milch trinken wollen, hat die „Pflanzenmilch-Gesellschaft", eine Gründung, in der Menschen wirken, die das tiefe Mitleid mit den ausgebeuteten Tieren zusammenführte, „Plamil" propagiert, die Milch menschlicher Freundlichkeit (Güte). Andere nahrhafte Arten von Pflanzenmilch sind auch erhältlich.

Aber die Milchwirtschaftsindustrie ist nicht abtrennbar von der grausamen Ausbeutung und Erniedrigung hilfloser und hochintelligenter Tiere.

K. Jannaway

http://www.tierrechteaktiv.de/was-geschieht-mit-de...
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4 Kommentare
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Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 18.04.2017 | 11:28  
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Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 18.04.2017 | 11:29  
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Bündnis für Tierbefreiung aus Braunschweig - Innenstadt | 18.04.2017 | 15:45  
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Hans-Jürgen Hain aus Braunschweig - Innenstadt | 18.04.2017 | 16:56  
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