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Neues Leben in der Greifswaldstraße

Schöner Wohnen in der Greifswaldstraße (v. l.): BBG-Vorstand Hans-Joachim Jäger, Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer sowie die weiteren BBG-Vorstände Karin Stemmer und Rolf Kalleicher informierten beim Baustellenfrühstück über die neuen Wohnungen und die Seniorenresidenz. Foto: Korth

Drei Wohnhäuser und eine Seniorenresidenz – BBG hatte zum Baustellenfrühstück eingeladen.

Von Marion Korth, 20.09.2017.

Braunschweig. Sich den neuen Nachbarn vorstellen, zeigen, dass die Braunschweiger Baugenossenschaft mit ihrem Projekt an der Greifswaldstraße im Heidberg nun auch dazugehört – all dies hatte der BBG-Vorstand mit seiner Einladung zum Baustellenfrühstück am Montag bezweckt. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt, über das nicht gerade kleine Neubauvorhaben zu informieren.

Im Rohbau stehen die Häuser bereits, im Sommer 2018 sollen sie bezugsfertig sein. Herzstück des Ensembles ist die künftige Seniorenresidenz Heidberg, die 89 Einzelzimmer und zehn Penthousewohnungen im Betreuten Wohnen anbieten wird. In weiteren drei modernen Wohnhäusern entstehen 49 barrierearme Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, zum Teil mit Dachterrasse. Auch Bezirksbürgermeisterin Christiane Jaschinski-Gaus war zum Baustellenfrühstück gekommen, sie begrüßt das Projekt, denn: „Der Heidberg ist einer der ältesten Stadtteile Braunschweigs.“

Die Greifswaldstraße soll bald eine der ersten Adressen für ältere Menschen werden, aber nicht nur für sie. „Hier werden auch Familien herziehen“, betonte BBG-Vorstand Karin Stemmer mit Verweis auf die insgesamt geplanten zehn großen Vier-Zimmer-Wohnungen.
Die Häuser entstehen auf einer vorher unbebauten Fläche, die einem kleinen Park ähnelte, das ist einer der Gründe, warum nicht alle Anlieger auf Anhieb begeistert waren. „Wir werden hier neue Bäume pflanzen und auch nicht lauter kleine“, versprach Karin Stemmer. Die Grünflächen an und zwischen den locker aneinandergereihten Häusern würden ansprechend gestaltet werden. Bei der Bauplanung seien Anregungen aufgenommen und in die weitere Entwurfsplanung eingearbeitet worden.

BBG-Vorstand Hans-Joachim Jäger erinnerte an den vorangegangenen Umbau und die damit verbundene Aufwertung des I-Punkts, mit der die BBG ein Zeichen gesetzt habe. Den Heidberg als Wohnquartier zu stärken, sei das Ziel. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer hob die Bedeutung der BBG als Partnerin hervor, um das Ziel der Stadt, bis zum Jahr 2020 5000 neue Wohnungen zu bauen, zu verwirklichen. Das Projekt im Heidberg sei einer von vielen Bausteinen. „Es hat eine hohe Qualität, wenn die Menschen sich entscheiden können, auch im Alter im Heidberg wohnen bleiben zu können“, sagte er.
Ungefähr die Hälfte der Wohnplätze im Betreuten Wohnen sind schon jetzt für Senioren, die bislang im BBG-Wohnzentrum an der Reuterstraße leben, vorgemerkt. Das 1959 eröffnete Seniorenzentrum sei in die Jahre gekommen und soll im Sommer nächsten Jahres geschlossen werden. „Wir wissen noch nicht, was wir damit machen werden“, sagte BBG-Vorstand Rolf Kalleicher. Von Verkauf über Abriss und nachfolgenden Neubau bis hin zur Gebäudesanierung gehen die Optionen für den dann leerstehenden Altbau, die derzeit geprüft würden.
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