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Neues ausprobieren, Trends zeigen

Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur und dem Staatstheater

Von Ingeborg Obi-Preuß

Braunschweig. Noch in dieser Woche will das Staatstheater mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine Zielvereinbarung unterzeichnen. „Das bedeutet für uns Planungssicherheit bis zum Jahr 2012“, freut sich Verwaltungsdirektor Thomas Fehrle.

Diese Sicherheit ist neu. „Seit Jahren hoffen wir auf so eine Zusage“, erklärt Fehrle. Die Zielvereinbarung garantiert einen jährlichen Zuschuss von rund 25 Millionen Euro, außerdem bekennt sich das Land mit der Unterzeichnung ausdrücklich zum Theater als Vier-Sparten-Haus und betont den kulturpolitischen und bildungspolitischen Auftrag.
Das bedeute, dass nicht ausschließlich der Publikumsgeschmack den Spielplan bestimmen soll, sagt Fehrle, sondern ausdrücklich innovative und experimentelle Arbeit erwartet werde. „Wir sollen und wollen Neues ausprobieren und auch Trends zeigen“, fügt Fehrle an. Der Zuschuss von 25 Millionen Euro sei für ein Haus wie das Braunschweigische Staatstheater eher klein, sagt Fehrle, und decke nur die reinen Betriebskosten. Der Gesamthaushalt inklusive Bau-Erhaltung und Investitionen liege bei mehr als 30 Millionen Euro, die durch Eintrittsgelder, Geld aus Stiftungen und von Sponsoren eingebracht werden.
„Die Zielvereinbarung gibt auch der Stadt Planungssicherheit“, fügt der Verwaltungsdirektor an, „denn sie trägt ein Drittel der Zuschusskosten.“ Sie profitiere aber auch vom Theaterbetrieb. Immerhin sei das Staatstheater Arbeitgeber für mehr als 500 Beschäftigte, die in der Stadt Lohnsteuer zahlten, wohnen und einkaufen würden, außerdem seien die rund 250 000 Besucher ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.
Die Unterzeichnung mit Minister Lutz Stratmann ist noch für diese Woche geplant.
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