Anzeige

Neue „Burggasse“ unter freiem Himmel

Von rechts) Hendrik Welp (Architektenbüro Welp von Klitzing), Gunter Köhnlein (Development Partner), Peter von Klitzing (Welp von Klitzing) und Stadtbaurat Hans-Georg Leuer. Fotos: Dulich

Vorschläge für die neue „Burggasse“ werden noch bis zum 17. Februar gezeigt.

Von Tarik Dulich, 07.02.2018.

Braunschweig. Sie soll oben frei werden. Ohne Überdachung und ohne Hallenklang: Die neue „Burggasse“ an der Stelle der alten Passage. So ist zumindest die Idee des Düsseldorfer Projektentwicklers Development Partner, der das Projekt bereits seit drei Jahren plant.

Das Braunschweiger Architektenbüro Welp von Klitzing präsentierte bei der Ausstellungseröffnung zur neuen „Burggasse“ gemeinsam mit dem Eigentümer Development Partner und Vertretern der Stadt am vergangenen Montag (5. Februar) in den Räumlichkeiten von Hennes & Mauritz seine Vorschläge zur Neugestaltung.
„Wir haben bereits viel für die westliche Innenstadt geschafft“, erzählt Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und spricht damit die bisherigen Veränderungen im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße an. Die jetzigen Veränderungen der Burgpassage sollen die westliche Innenstadt mehr modernisieren.

„Ich möchte einmal herausstellen, dass wir eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Architekten hatten“, sagte Leuer und bedankte sich bei allen Architekten. Auch Gunter Köhnlein von Development Partner sprach seinen Dank an die Architekten und der Stadt Braunschweig aus. „Es ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe“, sagt Köhnlein.
„Von Anfang an stand fest, sie soll unbedacht werden“, erörterte Leuer. „Auch weil die Leute gerne das Wetter genießen wollen, wenn sie einkaufen.“

In Zusammenarbeit mit der Stadt Braunschweig hat der Projektentwickler Mitte des vergangenen Jahres einen Wettbewerb zur Neugestaltung der alten Passage durchgeführt, an dem sechs Architekten-Büros aus ganz Deutschland teilnahmen. Gewonnen hatte dabei das Braunschweiger Architektenbüro Welp von Klitzing. Die anderen fünf Teilnehmer waren das KPS Jürgen Engel Architektenbüro aus Braunschweig, Max Dudler Architekten aus Berlin, Kadawittfeld Architektur aus Achen, Ortner & Ortner Baukunst aus Köln sowie Hild und K Architekten aus München.

Unter der Leitung von Professor Johannes Ringel bestand die elfköpfige Jury, die den Gewinner im Sommer 2017 festlegte, aus Vertretern der Verwaltung, der Politik, des Bauherrn sowie einigen namhaften Architekten und Stadtplanern.
Die Vorschläge des Gewinners, wie jene der anderen Architekten, können, wie der Bauherr sagt, „aus Transparenzgründen“ noch bis zum 17. Februar in der Ausstellung begutachtet werden.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.