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Lilienthalhaus: Treff der Experten

Eindrucksvoll: Das Lilienthalhaus verleiht dem Forschungsflughafen ein völlig neues Aussehen.

Neues Zentrum für Luft- und Raumfahrt soll Experten miteinander vernetzen.

Von Michael Michalzik, 26.08.2017.

Braunschweig. Das Lilienthalhaus wurde am gestrigen Freitag eröffnet: Mit dem schmucken Neubau steht dem Forschungsflughafen Braunschweig ein modernes Zentrum zur Verfügung,

in dem Experten aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt arbeiten, sich begegnen und vernetzen können

. Der Neubau strotzt nur vor technischen Errungenschaften. Dass eine Photovoltaik-Anlage für die Grundversorgung mit Strom sorgt, ist fast schon Nebensache: Die Grenzen des derzeit technisch Machbaren reizt ein transparentes Foliendach über dem Foyer aus. Eine freitragende Treppe führt bis zur Sky-Lounge in die vierte Etage. Jalousien braucht niemand mehr an sonnigen Tagen: Die Fenster tönen sich selbsttätig ab.
Konferenzräume und Bistro sorgen für die optimale Vernetzung der ansässigen Unternehmen. Die Stadt Braunschweig, betonte Oberbürgermeister Ulrich Markurth, habe selbst 360 Quadratmeter reserviert – Büros, die Gründer nutzen sollen, um ihren Beitrag zur Forschung und Entwicklung zu leisten.
Denn, so Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo: „Wo hat man schon so einen Standort wie wir hier in Braunschweig? Wenn Mobilitätsforschung, dann doch hier, am Flughafen neben der A2.“ Der Neubau, so Brinkmann, sei ein schönes Beispiel dafür, was die Region leisten kann: „Wir können das hier lokal, mit Experten, die hier vor Ort tätig sind.“
Ganz nebenbei erwähnte der Volksbank-Chef, dass die Aktivitäten des Unternehmens am Flughafen noch nicht beendet sind. Im kommenden Jahr soll eines der modernsten Parkhäuser Europas dort entstehen. Oberbürgermeister Markurth führte weiter aus: „Als nächstes wird der Vorplatz des Flughafens umgestaltet. Und dann nähern wir uns mit den Planungen den Altgebäuden.“
Der Braunschweiger Forschungsflughafen, an dem Entwicklungen in den Bereichen Luft-, aber auch Raumfahrt vorangetrieben werden, hat längst europäischen Rang – mit 2 800 Arbeitsplätzen. 300 Millionen Euro sind dort inzwischen insgesamt investiert worden.
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