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Leichte Sprache unterstützen

Vorschlag der Lebenshilfe für den Prozess „Denk deine Stadt“: Symbole, die Formulierungen in „Leichter Sprache“ unterstützen. Diese beiden Gesichter stehen für den Ausdruck “Gemeinsam nachdenken und einen Vorschlag gut finden“. Grafik: Lebenshilfe

Die Lebenshilfe hat ihre Vorschläge in den Prozess „Denk deine Stadt“ eingebracht.

09.01.2016.

Braunschweig. Wie lässt sich’s in Braunschweig leben, feiern, arbeiten? Die Lebenshilfe Braunschweig hat sich an dem groß angelegten städtischen Prozess „Denk deine Stadt“ beteiligt und überreichte Oberbürgermeister Ulrich Markurth ihre Vorschläge.

„Die Lebenshilfe Braunschweig begrüßt die Kampagne“, erklärte Geschäftsführer Detlef Springmann. „Im Sinne der Teilhabe wird so für alle Bürger die Möglichkeit geschaffen, sich aktiv in die Weiterentwicklung unserer Stadt einzubringen.“ An ihrem jährlichen Aktionstag „Außer der Reihe“ hatte sich die Lebenshilfe intensiv mit dem Aktionsplan „Braunschweig inklusiv“ und damit der Weiterentwicklung der Stadt auseinandergesetzt. Spannend und heiß her ging es in den unterschiedlichen Workshops, in denen vor allem Menschen mit Beeinträchtigung ihre Ideen sammelten. Als Ziele wurden unter anderem thematisiert:

• Politische Vertreter in der Stadt Braunschweig sollten aktiv für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigung eintreten; die Stadtverwaltung fungiert als beispielhafter Arbeitgeber. Sie informiert Investoren und Arbeitgeber und fordert nachhaltig, Menschen mit Beeinträchtigung einzustellen.

• Eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe am politischen Leben ist die „Leichte Sprache“. Ihre Verwendung sollte in allen Bereichen unterstützt werden.

• Der Zustand und die Zugänglichkeit von Verkehrswegen in Braunschweig sollten unter Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigung überprüft und verbessert werden.

• Fahrkartenautomaten und Fahrpläne sollten für Menschen mit Beeinträchtigung besser erreichbar und höhenverstellbar sein. Fahrpläne müssten leicht lesbar mit größerer Schrift geschrieben werden, Automaten über die Möglichkeit einer Sprachausgabe und -steuerung verfügen. Touchscreens sind für Sehbehinderte nicht geeignet.

• Es sollten ausreichend barrierefreie und bezahlbare Wohnungen in unterschiedlichen Stadtteilen verfügbar sein.
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