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Landesmuseum: "Kriegsverbrechen in und um Roselies"

die kriegsverbrecherische "Feuertaufe" zu Roselies: Gemälde von Professor von Eschwege

Der Kulturausschuss am 11.09.2015 stimmt dafür, dass die Verwaltung erarbeiten soll, wie „eine angemessene Erinnerung und ein Erinnerungsort an die Ereignisse in Roselies zu Beginn des Ersten Weltkrieges“ aussehen soll. Zudem bestätigt das Landesmuseum, dass es in und um Roselies Kriegsverbrechen gegeben hat.

Zur Sitzung hatte die BIBS-Fraktion beantragt, für die angemessene Erinnerung an die Vorgänge in Roselies (Belgien) während des Ersten Weltkrieges einen Platz zur Erinnerung zu schaffen.

Zunächst wurden in der Sitzung auch die Rechercheergebnisse zu „Roselies“ durch einen Mitarbeiter des Landesmuseums vorgestellt. Diese haben ergeben, dass es während des Ersten Weltkriegs Erschießungen von Zivilisten in und um Roselies gegeben hat, die auch nach damaligem internationalen Recht schon als Kriegsverbrechen zu bezeichnen waren.

Danach einigte sich der Kulturausschuss auf einen interfraktionellen Antrag: die Verwaltung soll erarbeiten und vorlegen, wie „eine angemessene Erinnerung und ein Erinnerungsort an die Ereignisse in Roselies zu Beginn des Ersten Weltkrieges“ aussehen soll. Dieser interfraktionelle Antrag wurde einstimmig angenommen.

Die BIBS-Fraktion begrüßt ausdrücklich diesen ersten Schritt in die richtige Richtung.
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