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Land will Kita-Gebühren abschaffen

Nach Willen der Landesregierung sollen Kitaplätze nichts mehr kosten. Archiv: Ammerpohl

Beiden ersten Jahre sollen ab 2018 beitragsfrei werden – Landtagsabgeordnete zufrieden.

Hannover/Braunschweig, 14.01.2017.

Die Kinderbetreuung in den Kitas soll beitragsfrei werden – das zumindest hat die Landesregierung angekündigt. Zusätzlich zum dritten Kindergartenjahr werden dann schrittweise ab 2018 auch die beiden ersten Jahre kostenlos sein. In Braunschweig wurden die Entgelte nach fünf beitragsfreien Jahren erst 2016 wiedereingeführt.

Die Braunschweiger Landtagsabgeordneten Dr. Christos Pantazis, Christoph Bratmann und Klaus-Peter Bachmann begrüßen diese Initiative. „Nach der Abschaffung der Studiengebühren möchte die SPD auch am Anfang der Bildungskette für Entlastungen sorgen. Nachdem wir bereits in der laufenden Legislaturperiode große Anstrengungen unternommen haben, um die Qualität der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen zu verbessern, ist die stufenweise Abschaffung der Kindergarten-Beiträge ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg“, erklären die drei Landtagsabgeordneten in diesem Zusammenhang.
Der Bildungspolitiker Bratmann fügt an: „In Braunschweig haben wir im vergangenen Jahr die Beiträge für den Kindergarten wieder eingeführt, um auch in finanziell schwierigen Zeiten hohe Qualitätsstandards halten zu können. Denn eine Beitragsfreiheit für alle drei Kindergartenjahre kann sich in Niedersachsen kaum eine Stadt dauerhaft leisten. Wenn jetzt das Land einspringt und zukünftig die Eltern entlastet, begrüßen wir das auch aus kommunaler Sicht sehr.“

Seit Beginn der rot-grünen Regierungskoalition im Jahr 2013 sind von der Landesregierung bereits 7000 neue Plätze in den Kindertagesstätten in Niedersachsen eingerichtet worden. Darüber hinaus konnte durch die Einführung der dritten Kraft in Kinderkrippen der Betreuungsschlüssel erheblich verbessert werden.

„Zusätzlich zu den in diesem Bereich eingesetzten Mitteln investieren wir ab diesem Jahr weitere 60 Millionen Euro in die Verbesserung der Betreuungsqualität. Außerdem wurden die Mittel für die Sprachförderung an niedersächsischen Kitas in unserer Regierungszeit auf zwölf Millionen Euro aufgestockt“, sagt Bratmann.
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