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Kritik an Ole Nydahl: zu Besuch in der „Buddhafabrik“ in Braunschweig

    Am 20. August 2016 besuchten wir das buddhistische Zentrum der “Karma Kagyü Linie“ in der Kramerstraße 18 in Braunschweig. Die buddhistische „Gemeinde“ praktiziert dort den Buddhismus des Diamantweges unter der Leitung des umstrittenen „Lehrers“ „Lama“ Ole Nydahl, der wiederum geistlich dem 17. Karmapa (also der angeblichen Reinkarnation(=Wiedergeburt)) des 16. Karmapas untersteht. Ole Nydahl sieht es als seine Aufgabe einen tibetischen Zweig des Buddhismus in „westlichen“ Ländern zu verbreiten.
Seine Auslegung des Buddhismus soll besonders gut zum Familienleben und dem „westlichen“ Arbeitsalltag passen.


Motivation

Der Anlass unseres Besuches war ein Vortrag, der an diesem Samstag von einem sogenannten „Reiselehrer“ aus Israel gehalten wurde. „Reiselehrer*innen“ sind Personen, die von Ort zu Ort reisen, um an verschiedenen buddhistischen Anlaufpunkten (meistens Zentren) die „Lehre“ von Ole Nydahl zu verbreiten. Wie erwartet, haben sich dafür ziemlich viele Menschen (ca. 50-60) angesammelt.
Wir nahmen uns vor, in der anschließenden Fragerunde, ein paar kritische Fragen zu stellen, denn dafür gibt es verschiedene Anlässe:

- Ole Nydahl befürwortet während seiner Vorträge PEGIDA und den rechtspopulistischen Autor Thilo Sarrazin (sagt aber gleichzeitig, er bzw. der Buddhismus sei unpolitisch).
- Ole Nydahl redet in seinen Vorträgen von Ursache und Wirkung und bezieht dieses Prinzip auf die Wiedergeburt von Menschen und nicht menschlichen Tieren. Er sagt, dass Menschen, die derzeit z.B. in Afrika unter schlimmen Lebensbedingungen und Krieg leiden, selbst für ihren jetzigen Zustand verantwortlich wären, da sie in ihrem vorherigen Leben einmal „Kriegstreiber*innen in den europäischen Gebieten“ gewesen seien. Diese arrogante und diskriminierende These bezeichnet er als „Karma“. Auch führt er Behinderungen* und Lebensumstände auf das „Karma“ zurück. Wer also unter gewissen Dingen leidet oder nicht leidet, soll laut Nydahl selbst dafür verantwortlich sein, da die Voraussetzungen dafür immer eigens in diesem oder in einem vorherigen Leben geschaffen worden wären.
Nicht menschliche, unter der Herrschaft von Menschen lebende Tiere würden in z.B. Tierfabriken ebenfalls ihr „Karma“ abarbeiten.
Eine „gute Wiedergeburt“ erhält laut Nydahl, wer Mensch ist, im „Westen“ wohnt, sich unauffällig verhält (also anderen keine Umstände macht), Steuern zahlt und sich an das Grundgesetz hält.
- Ole Nydahl vertritt ein sexistisches Weltbild, welches er auch an seine „Schüler*innen“ weitergibt. So redet er immer nur innerhalb eines zweigliedrigen Geschlechtersystems (also immer nur von Frau/Mädchen und Mann/Junge), statt weitere Geschlechter zu berücksichtigen und schreibt diesen Geschlechtern gewisse Eigenschaften zu. Desweiteren wertet er das weibliche Geschlecht häufiger ab. Zum Beispiel sagt er, dass Polyamorie (also Liebe zu mehreren Menschen gleichzeitig) bei Männern* besser durchführbar sei als bei Frauen* und dass Frauen*, wenn sie schwanger würden, jemanden „ein Leben schuldig“ seien.
- Ole Nydahl macht homophobe Aussagen. Zum Beispiel sagt er, dass er Sex zwischen Menschen gleichen Geschlechtes als „Ego-stärkend“ empfinde (statt „Ego-auflösend“. Der Begriff „Ego“ ist im Buddhismus negativ besetzt; Ziel sei es, sich vom Ego zu lösen).
- Der Lama-“Titel“. Nydahl beziehe laut eigenen Angaben seinen Lama-“Titel“ aus der persönlichen Gunst des 16. Karmapas. Er behauptet, dass man um sich als „Lama“ bezeichnen zu können, eigentlich eine Prüfung ablegen müsste – Aus einer anderen Quelle geht aber hervor, dass er sich den „Titel“ nach dem Tod des 16. Karmapas selbst gegeben hat 1 und dass „Lama“ außerdem nicht mal ein buddhistischer Titel ist 2.
- Herbert Rusche (selbst Buddhist, Aktivist und Partei-Politiker (Piratenpartei – vorher beim Bündnis 90/die Grünen)) bezeichnet Ole Nydahl als einen »Sektierer und Spalter, der sein buddhistisches Know How nicht dazu nutzt anderen Menschen zu helfen, sondern sich selbst und seine Gruppierung wichtig zu machen.« (Quelle: http://info-buddhismus.de/lama_ole_nydahl.html)
- …

Atmosphäre

Als wir durch die große, schwere Tür der ehemaligen Eisenfabrik gehen, kommen uns lächelnde Menschen entgegen. Viele machen einen offenen und sehr freundlichen Eindruck. Dann gehen wir an einer Bierbankgarnitur vorbei, an denen sich plaudernde Buddhist*innen versammelt haben. Schon hier im Foyer fallen die hohen Decken und die enorme Weitläufigkeit der unteren Räume ins Auge.
Links von uns befindet sich der Meditationsraum, rechts die Küche mit Sitzgelegenheiten.
Die Küche ist nur durch eine Glaswand vom Foyer getrennt. Geradeaus durch gibt es ein Atelier, in dem Buddhastatuen im Wert von unter anderem 20.000 Euro hergestellt werden. Wir gehen in den Meditationsraum (ebenfalls hohe Decken). Durch seinen weißen Anstrich, der ausgewogenen Beleuchtung und wegen der eineinhalb Glaswände wirkt er fast etwas steril. Wer sich hier aufhält, ist gleichzeitig für andere im Foyer und in der Küche gut sichtbar. Die zweieinhalb undurchsichtigen Wände sind mit buddhistischen Statuen, Fotos von Ole und Hannah Nydahl (Ole Nydahls verstorbene Frau), dem 17. Karmapa, abfotografierten Gemälden von Buddhafiguren und einer buddhistischen Fanartikel-Ecke bestückt, an der man z.B. Plakate vom Lieblingsbuddha, Meditationsketten (sog. „Malas“), Bücher usw. kaufen kann. An der Glaswand gegenüber der Buddhastatuen liegen Meditationskissen.
Wir schauen uns ein bisschen um, machen uns mit der Hilfe der ausnahmslos hilfsbereit wirkenden Menschen mit den Übersetzungsgeräten vertraut, nehmen uns Meditationskissen und setzen uns neben eine vereinzelte Stuhlreihe.
Obwohl der Vortrag eigentlich 6 Euro kostet, wir aber erklären, dass wir wenig Geld haben, werden wir unter der Voraussetzung willkommen geheißen, „nachher mal nachzugucken, was“ wir „dabei haben“.

Der Vortrag/Inhalt

Als der Vortrag „Diamantweg Buddhismus im Alltag“ losgeht, sind alle still. Zum Einstieg erzählt der Reiselehrer ausgiebig und in bewundernden Tönen vom „Lama Ole“ und dem buddhistischen Zentrum in Israel. Schon hier wird deutlich, wie sehr die buddhistische Lehre Ole Nydahls, zwischen Geschlechtern unterscheidet. Andere Geschlechter als männlich und weiblich werden in seinem Vortrag nicht genannt, wobei das weibliche Geschlecht als schön, emotional und sanftmütig und das männliche als stark, durchsetzungsfähig und aggressiv beschrieben wird. Heteronormative und lookistische Sätze wie „ich freue mich immer, wenn ich Paare sehe, wo die Männer stark und die Frauen schön sind“ werden von den Buddhist*innen mit einem wissendem Lachen kommentiert. Das gleichzeitige Auflachen wirkt in Lautstärke und Länge perfekt aufeinander abgepasst und geschieht an Stellen, die für uns als Außenstehende schwer bis gar nicht nachvollziehbar sind.
Desweiteren wird klar, wen die Buddhist*innen willkommen heißen wollen und wen nicht. Denn als über Emotionalität geredet wird, betont der „Reiselehrer“, dass Buddhismus eine gute Methode sei, um sog. „Störgefühle“ zu verringern. Wer allerdings „gewalttätig und aggressiv“ sei, solle lieber „zum Psychologen gehen und ein paar Pillen nehmen“. Außerdem wird gesagt, dass man mit „unangenehmen Menschen“ eher so umgehen solle, als seien diese „Patient*innen“ oder „Kinder“3, um die Personen besser bedauern zu können. Hier wird also auf Distanz und Unterdrückung im Umgang mit Menschen gesetzt, anstatt sich ihrer als Person anzunehmen.
Ebenfalls zieht sich diese hierarchische Struktur durch die eigenen Reihen. So sagt die Höhe und der ausgewählte Platz der im Raum angebrachten Bilder von Nydahl und dem sog. „17. Karmapa“ schon Einiges aus. Im Vortrag wird erwähnt, dass es sogar Meditationen auf diese „Lehrer“ gibt.
Obwohl der Vortrag des „Reiselehrers“ das Standard-Einsteiger*innen-Repertoire der „Lehre“ von Ole Nydahl wiedergibt, setzen sich die Buddhist*innen der Gemeinde sehr häufig mit immer den gleichen Inhalten auseinander. Viele Sätze, die in diesem Vortrag fallen, sind von anderen „Reiselehrer*innen“ und Nydahl bereits in genau den selben Wortlauten gesagt worden. Und viele Menschen, die bei diesem Vortrag anwesend sind, sind auch schon bei Vorträgen mit genau dem gleichen Thema gewesen. Als bei der Fragerunde die Frage gestellt wird, warum sich denn alle immer wieder die gleichen Inhalte im gleichen Wortlaut anhören, ist eine Antwort aus dem Publikum „Eins plus eins ist immer zwei, das war vor 2500 Jahren auch schon so.“ (Zur Erläuterung: vor ca. 2500 Jahren entstand der Buddhismus).
Dass die ständig aufs Wort genaue Wiederholung des Gesagten eher so wirkt als würde mit aller Macht versucht werden die buddhistische Ideologie so fest in den Köpfen der Zuhörenden zu verankern wie es nur geht, scheint den meisten Zuhörer*innen keiner kritischen Betrachtung wert zu sein.
Als die Frage gestellt wird, ob man es sich nicht sehr leicht mache, wenn man sage, dass alle Menschen für ihren Zustand selbst verantwortlich seien, wird mit einem zehnminütigem Monolog eines anderen Reiselehrers geantwortet (dieser wurde im Laufe des Vortrags mit anderen Reiselehrer*innen zusammen nach vorne gerufen). Er antwortet mit einer religiösen Abhandlung über Zufall, Schicksal und Karma. Dabei wird die Theorie des „Karmas“ als einzig logische dargestellt. Die eigentliche Frage blieb unbeantwortet, genauso wie andere Fragen, die über das Thema Verantwortung gegenüber dem Weltgeschehen gestellt wurden.
Das Prinzip mit religiösen Phrasen zu antworten nahm seinen gefühlten Höhepunkt, als auf die Frage, warum eine vereinfachte Welterklärung denn besser sei, als die komplexen Zusammenhänge zu berücksichtigen, wie folgend geantwortet wird: „Es ist viel einfacher kompliziert zu denken, als die Welt vereinfacht zu betrachten.“ (Aaahja...?)
Der Begriff „Verantwortung“ fällt zwar auch seitens der redenden Buddhist*innen, er wird allerdings dafür genutzt, Menschen auf ihre Eigenverantwortung bezüglich ihres derzeitigen Zustandes hinzuweisen. Die Eigenverantwortung läge dann darin, die innere Einstellung gegenüber Missständen zu ändern. So sehen viele Diamantweg-Buddhist*innen nicht unbedingt einen Anlass Menschen zu helfen, da diese ja noch „Karma abzuarbeiten“ hätten. Da das Thema „Mitgefühl“ jedoch angeblich einen hohen Stellenwert hat, kam aus dem Publikum die Frage, ob es nicht paradox sei für Mitgefühl zu werben und sich gleichzeitig mit der rechtspopulistischen bis rechtsextremen PEGIDA-Bewegung zu solidarisieren, wie es Ole Nydahl tut. Mit einem sanften, verständigem und unterschwellig aggressiv wirkendem Lächeln wurde darauf hingewiesen, dass alle Diamantweg-Buddhist*innen ihren eigene politische Einstellung hätten und das so nicht zu pauschalisieren sei.
Beängstigend ist aber, dass die politische Einstellung Ole Nydahls eben auch auf seine „Schüler*innen“ mobilisierend wirkt. Ein*e Zentrumsbesucher*in erzählte zuvor, dass sich viele andere Zentrumsbesucher*innen aufgrund von Nydahls islamfreindlicher Einstellung dazu aufgefordert sehen, sich PEGIDA anzuschließen.
Besonders in Anbetracht der Meinungsmacht, die Ole Nydahl als offensichtliche Autoritätsperson gegenüber seinen „Schüler*innen“ besitzt und sowieso, sind islamophobe Aussagen ein deutliches und nicht tolerierbares Signal.
Als wir bemerken, dass bei dem Vortrag offensichtlich nicht der Wille besteht, sich ernsthaft mit unseren Fragen auseinander zu setzen, stehen wir auf und gehen... natürlich ohne zu bezahlen.

Fazit

Diese Islamophobie, der in den Zentren praktizierte Sexismus -z.B. anhand der Arbeitsteilung bei den Renovierungsarbeiten ersichtlich (Frauen* kochen, Männer* bauen)-, die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung*, lookistische Aussagen (vor allem auf Frauen* abgestimmt), der europäische Chauvinismus, der vorherrschende Heterosexismus und vieles andere mehr, ist erschreckend.
Wir fragen uns, warum Menschen sich von dieser Umgebung angezogen fühlen. Vielleicht ist es die „freundliche“, pseudo-offene Atmosphäre, vielleicht die Stabilität einer festen Gemeinde als emotionaler Bezugspunkt, vielleicht die beschäftigende Struktur als Freizeitvergnügen, vielleicht die Legitimation nichts tun zu müssen, nicht ins Weltgeschehen eingreifen zu müssen, da das „Karma“, laut der buddhistischen Philosophie, „eh alles regelt“, vielleicht auch die Entlastung nicht nachzudenken, sondern sich einfach einer Ideologie hinzugeben, die alles auf vereinfachte Weise erklärt... oder vielleicht eine Mischung aus allem.
Auf jeden Fall ist das, was dort praktiziert wird, gefährlich: Gnade und Mitleid gibt es nicht für Leute in schlimmen und schwierigen Situationen. Stattdessen der Appell an Leidende sich mit ihrem Leiden und Missständen abzufinden und „Karma abzuarbeiten“. Veränderungen der äußeren Umstände werden verpönt. Es wird alles abgewertet, was aus dem als „normal“ definierten Rahmen fällt (weil z.B. auffälliges Verhalten oder „Umstände“ verursachendes Verhalten sog. „Störgefühle“ hervorrufen soll, die Buddhist*innen das Ziel zur „Erleuchtung“ zu gelangen erschweren sollen). Glücklich sein, nett sein und Lächeln ist die Devise, sonst ist man kein*e gute*r Buddhist*in.
Das und der praktizierte Personenkult, der durch die feierliche, hierarchische Anordnung der Gegenstände, die Hervorhebung buddhistischer Autoritäten, sowie durch die Räumlichkeiten selbst gestützt wird, ist ebenso in Frage zu stellen, wie die Ideologie, die nach Außen getragen wird. Durch die Hierarchisierung der Menschen dort, verfestigen sich Strukturen und kritisches Nachfragen wird mit Lachen begleitet, sodass sich der Druck auf Fragestellende auch aus eigenen Reihen erhöht und eine konstruktive Diskussion, die aber genau in diesem Rahmen von Nöten wäre, unmöglich macht.


Wir appellieren an alle Menschen, die sich mit vereinfachten Welterklärungen wie z.B. dem Diamantweg-Buddismus auseinandersetzen wollen, wachsam zu sein und sich von den buddhistischen Zentren des „Ole-Mandalas“ (und wahrscheinlich auch anderen) fernzuhalten oder Recherchen und Aktionen gegen die gepredigten Vorurteile und Prediger*innen vorzunehmen.
Menschen, die derzeit noch das buddhistische Zentrum mit der Absicht der Religionsausübung besuchen, haben jetzt und immer die Möglichkeit sich davon zu distanzieren (und dagegen zu protestieren).

OM und AMEN


Hier noch ein paar Zitate von Ole Nydahl zur Verdeutlichung:

"Wenn man den gesamten Weg sieht, ist es so, dass Frauen den leichteren Einstieg haben, da die meisten Lehrer heute Männer sind. Das muss aber in Zukunft nicht mehr so sein. Heute können sich die Frauen in den Lehrer verlieben und dadurch, dass sie dann völlig auf ihn ausgerichtet sind, viel aufnehmen und sich schnell entwickeln. Männer dagegen müssen zunächst den anderen genau prüfen. Da ist immer ein bisschen Konkurrenz dabei. Daher ist es für Männer am Anfang schwieriger. Außerdem haben die Frauen aufgrund ihrer gebenden, weichen Art einen Vorteil, während Männer häufig Aggressionen zeigen und andere schützen müssen."

"Nein, wir haben da kein Dogma. Wenn man ein großes Fragezeichen am Anfang und am Ende des Lebens machen will, ist das völlig in Ordnung. Du kannst natürlich Karma nicht letztendlich akzeptieren ohne den Gedanken an die Wiedergeburt. Es ist logisch nicht möglich. Warum wird einer in Afrika geboren und leidet die ganze Zeit und warum wird ein anderer in Deutschland oder Dänemark geboren, es geht ihm oder ihr nur gut. Das ist unerklärbar, wenn man nicht versteht, dass die Leute etwas getan haben in früheren Lebenszeiten, das zu diesem Glück oder Leid geführt hat. Aber es ist ok, wenn man denkt: Fragezeichen, ich kann nichts beweisen, ich kann mich nicht erinnern."

Im Laufe eines Interviews -öffentlich im Internet anguckbar- kommen weitere krasse diskriminierende Kommentare aus Nydahl gedünnschißt
(Hier der Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=jvTFBB7qW6Q (ca. ab Minute 18:54)):

Nydahl: „[...] und ich bin ja so froh, dass in unseren Gemeinden auch, dass immer mehr Leute Kinder kriegen, nech. Damit wir mit den fremden Einflüssen, die in unsere Länder kommen, nech, damit wir etwas haben, was demokratisch erzogen wurde, nech, und worauf wir bauen können, nech.
Ich will nicht sagen, von welcher Religion und von welchem Volk ich rede, nech. Aber das hier sind unsere und die werden ein gutes Gegengewicht dazu sein.“

Interviewer*in: „Was sagen Sie zu Ihren Schülern zu den Terroranschlägen wie jüngst in Brüssel?“

Nydahl: „Ja, ich denke das ist im Koran drin. Das ist alles drin. Also das, was man tun soll und das alles. Also man kriegt einen Befehl von ganz oben von irgendeinem Allah oder sowas... Und dann verstärkt man sich dadrin, nech, Ungläubige zu töten und alles was da ist und dann am Ende, was haben wir dann? Dann haben wir Brüssel, necht, und Paris und alles. Großes Problem, was wir uns da angehalst haben, nech. Leute hätten einfach nur den Koran sehen, lesen müssen und verstehen müssen… dass das wirklich für uns für alle geltend war, gegeben wurde. Und dann hätte man vielleicht nicht so viele über die Grenze geholt, nech, oder aus dem Wasser geholt sogar.“

Interviewer*in: „Sehen Sie einen Weg aus der Gewalt?“

„Jeder, der gewalttätig wird, wird nach Hause geschickt. Das denke ich, wäre das Beste, nech. Dann lernt man den Frieden hier, den tiefen Frieden hier wirklich mögen und sich damit gutfühlen, denke ich.“


Und wer Lust hat, sich ein bisschen aufzuregen und/oder zu gucken, was Ole Nydahl noch so für Quark erzählt, kann sich hier umschauen (die oberen vorangegangenen Zitate stammen von da): http://www.lama-ole-nydahl.de/fragen.html

Und hier noch die Internetpräsenzen der „Buddhafabrik“:
http://www.buddha-fabrik.de/de/
http://www.buddhismus-braunschweig.de/de/zentren/B...

Kontaktdaten:

Buddhistisches Zentrum Braunschweig der Karma Kagyü Linie
Kramerstr. 18
38122 Braunschweig
Tel.+49 (531) 798601
Mail: Braunschweig@diamondway-center.org

Die Menschen vor Ort freuen sich bestimmt über kritische Nachfragen :-).

1 „[…] als Anfang der 80er Jahre sein wichtigster buddhistischer Lehrer starb und die Suche nach dessen Nachfolger einsetzte, begann Ole sich mehr und mehr als ›Lama‹ zu sehen.“ Quelle: http://info-buddhismus.de/lama_ole_nydahl.html
2 „Kenner des tibetischen Buddhismus wissen, dass Lama kein Titel ist, der verliehen wird. Es ist eine Bezeichnung für Menschen, die eine lange und intensive Praxis und Ausbildung hinter sich haben.“ Quelle: http://info-buddhismus.de/lama_ole_nydahl.html
3 Diese Aussage: Kind und Patient*in = niedriger gestellt (da ja bemitleidenswert) verdeutlicht die Einteilung der Menschen in dieser buddhistischen Ideologie in hierarchische Gefälle und diskriminiert Kinder und „Patient*innen“ zusätzlich, indem beeinflussend gesagt wird, dass diese Personengruppen pauschal nicht ernst genommen werden müssten
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5 Kommentare
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Peter Sturm aus Braunschweig - Innenstadt | 16.10.2017 | 18:30  
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Peter Sturm aus Braunschweig - Innenstadt | 16.10.2017 | 18:33  
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Peter Sturm aus Braunschweig - Innenstadt | 16.10.2017 | 18:37  
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Alan Engel aus Braunschweig - Innenstadt | 20.11.2017 | 21:52  
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Alan Engel aus Braunschweig - Innenstadt | 21.11.2017 | 14:59  
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