Anzeige

Kripo-Chef räumt Fehler ein

Nach langer Zeit muß nun auch Ulf Küch, leitender Beamter bei der Braunschweiger Polizei, das ganze Ausmaß der Kriminalität im Schlepptau der illegalen Massenzuwanderung anerkennen. Erst jetzt gibt er zu, wie unsicher die Lebens- und Wohnverhältnisse in Kralenriede und anderen Stadtteilen nahe der LAB inzwischen geworden sind. Seit einiger Zeit werden in der LAB nur noch Migranten ohne Aussicht auf Asylrecht untergebracht, was sich unter anderem in einer steigenden Verbrechensrate auswirkt.

Solange jemand in einer Erstaufnahmeeinrichtung wohnen muss, ist der Aufenthalt räumlich auf den Bezirk der Ausländerbehörde beschränkt. Wenn jemand den Aufenthaltsbezirk ohne Erlaubnis zum ersten Mal verlässt und dabei von der Polizei überprüft wird, droht demjenigen ein Bußgeld. Wenn er mehrmals dabei erwischt wird, macht er sich strafbar und es droht eine Geld- oder Gefängnisstrafe.

Der Einbrecher in Weddel, der aus der LAB Braunschweig stammt, hat nun mal erkennbar den Bezirk verlassen, und muß dementsprechend mit weiteren Konsequenzen rechnen.
Es bleibt wieder einmal abzuwarten, ob entsprechende Strafverfolgung stattfinden wird, oder nur die üblichen Beschwichtigungen seitens der Rechtsprechung – mit entsprechenden „Kuschelurteilen“.

Nafris keine Flüchtlinge

Zwar benennt Küch z.B. die sogenannten Flüchtlinge aus Nordafrika als das, was sie tatsächlich sind, nämlich reine Wirtschafts- und Wohlfahrtsmigranten; doch verschanzt er sich im gleichen Satz wieder hinter den Altparteien, welche sich nicht über sichere Herkunftsstaaten zu einigen vermögen. Der Umkehrschluß aus seinen eigenen Worten, wonach sich höchstens sehr wenige politisch Verfolgte unter den „Nafris“ befinden werden, und demnach der nordafrikanische Raum großteils ein sicherer Herkunftsbereich sein muß, gelingt dem bekennenden FDP-Mitglied schon nicht mehr.

Als angehender Parteipolitiker im Wahlkampf mag Ulf Küch die Forderungen der AfD und nun auch der CDU-Vorsitzenden Merkel nach konsequenten Rückführungen unsinnig finden, als Staatsbediensteter sollte er aber genau diese neuen Vorgaben in jedem Fall umsetzen wollen.

nun aus Erfahrung klüger?

Da Polizei und Justiz (wie Küch attestiert) in der Vergangenheit gravierende Fehler zu Lasten der Einwohner und ihrer Sicherheit gemacht haben, stellt sich die Frage, ob aus den Fehlern gelernt wurde, nun endlich bestehende Gesetze angewendet werden und eine kulturgerechte Antwort seitens der Justiz in Form einer Null-Toleranz-Politik erfolgt?

Unser Rechtsstaat muß nicht „auch mal Flagge zeigen“, er muß dies ständig tun.

Das Interview und eine Aussage der Art "Vielleicht verschwinden sie irgendwann auch von allein, weil es ihnen hier zu doof wird."vermitteln leider eher den Eindruck, dass Kriminaldirektor Küch vom Prinzip Hoffnung lebt - was den Opfern und Bürgern Braunschweigs nicht hilft.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
250
David Janzen aus Braunschweig - Innenstadt | 08.04.2017 | 16:42  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.