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Klinikum: „Größter Kraftakt“ abgeschlossen

Freundlich, hell, modern und mit angegliedertem Badezimmer: Ulrich Markurth, Wolfgang Hoffmann und Jürgen Krauter (v.l.) besichtigen und präsentieren eines der neuen Zimmer. Foto: T.A.

Im Zuge des Zwei-Standorte-Konzepts bezogen zwei Kliniken in der Celler Straße zeitgemäße Räumlichkeiten.

Von Andreas Konrad, 09.04.2014.

Braunschweig. Mit einem „der größten Kraftakte des Zwei-Standorte-Konzeptes“, wie es der Erste Stadtrat Ulrich Markurth beschreibt, wurden die Klinik III und die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie an der Celler Straße in das neue Jahrtausend geholt. Nach sechs Jahren Bauzeit.

An die rund 3000 Quadratmeter großen Kliniken wurde in einem ersten Schritt ein etwa gleich großes Erweiterungsgebäude angebaut. Dann ab 2008 begann das Stühlerücken für die Medizinische Klinik III sowie die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie – im laufenden Betrieb, mit Patienten, die nichts weniger vertragen als Baustaub.

Insgesamt 14,8 Millionen Euro, zwei Drittel aus Landes-, ein Drittel aus Eigenmitteln, wurden investiert. Abschließend folgt jetzt die Sanierung von etwa 1300 Quadratmetern der vorherigen Pflegebereiche für Radioonkologie und Strahlentherapie.

„Wir sind tatsächlich im Rahmen der Baukosten geblieben“, freut sich Markurth, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums ist. Das sei bei derartigen Projekten auch absolut notwendig, die Landesmittel seien gedeckelt, und jeder Cent mehr hätte vom Klinikum getragen werden müssen, erklärt Markurth.
„Jetzt sind wir in adäquaten Räumlichkeiten untergebracht“, freuen sich die Chefärzte der Radioonkologie, Professor Wolfgang Hoffmann, der Medizinischen Klinik III, Professor Jürgen Krauter, sowie die Pflegedienstleiterin Petra Seibert. Der Charme der 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts ist verflogen. Die Gänge, die Zimmer und die Aufenthaltsräume sind mit großen Fenstern ausgestattet, erstrahlen in hellen Farbtönen. Über 66 Betten, davon acht Intensivbetten, verfügt die Medizinische Klinik III nun, 54 hat die Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie. Das sind weniger als zuvor, aber eine ausreichende Anzahl, da ein großer Teil der Patienten heutzutage ambulant behandelt würde, versichern die Ärzte.

Der erleichternde, finale Umzug in die aktuellen Räume klappte reibungslos an zwei Wochenenden. „Wir haben nach dem Frühstück der Patienten begonnen und waren mittags fertig“, blickt Seibert zurück. Sie wirkt dabei ganz entspannt, als hätte sie sechs Jahre Baustellenstress einfach mit weggeschoben.
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