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Jahresbilanz: Auch 2015 wieder mehr als 1.000.000 € für die Braunschweiger Mitglieder erkämpft – nur an direkten Geldleistungen

Braunschweig: SoVD-Beratungszentrum | Der Kreisverband Braunschweig des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat auch 2015 wieder mehr als 1.000.000 Euro für die Braunschweiger Mitglieder erkämpft. Der Verband bietet seinen Mitgliedern juristische Beratung zu allen sozialrechtlichen Fragen – Antragstellung und Widerspruchsverfahren gegenüber Behörden oder Klagen vor den Sozialgerichten. „Und bei dieser Summe sind nur die direkten Geldleistungen berücksichtigt. Medizinische Hilfsmittel, die zum Teil sehr kostenintensiv sind, der Grad der Behinderung oder Nachteilsausgleiche für Behinderte, die den Mitgliedern einen finanziellen Vorteil bieten sowie Reha-Leistungen fließen gar nicht in die finanzielle Wertung ein.“, erklärt Kai Bursie, SoVD-Regionalleiter in Braunschweig.

„Mehr als 1.000 Verfahren im letzten Jahr zeigen uns, dass der Bedarf an unserer Beratung nach wie vor ungebrochen hoch ist.“, sagt Bursie. „Der Schwerpunkt der Beratung lag dabei in den Bereichen Rente – insbesondere Erwerbsminderungsrente – und Schwerbehindertenrecht. Die Entwicklung zeigt, wie auch im letzten Jahr, dass Anträge auf Sozialleistungen weniger häufig abgelehnt werden. Die sehr hohen Ablehnungsquoten gehen leicht zurück. Vor den Sozialgerichten gewinnen wir nach wie vor jede zweite Klage.“, berichtet der Regionalleiter aus der Verbandsstatistik.

Der Sozialverband in Braunschweig

Der SoVD berät seine mehr als 5.000 Braunschweiger Mitglieder rund um die Themen Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung und Hartz IV. Außerdem bietet der Verband Service in den Bereichen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Neben der durch den TÜV und unabhängige Berater zertifizierten sozialen Rechtsberatung setzt sich der SoVD bundesweit und auch vor Ort für sozial Benachteiligte gegenüber der Politik und Gesellschaft ein. „Außerdem bieten wir unseren Mitgliedern und Bürgern eine Gemeinschaft.“, wie Kai Bursie hinzufügt. „Denn neben zwei öffentlichen Begegnungszentren in Braunschweig organisieren unsere 12 Ortsverbände regelmäßig Treffen, Fahrten und Veranstaltungen. Oft leiden Senioren und sozial Benachteiligte unter Isolation und Einsamkeit, wir möchten gegensteuern“, führt Bursie aus.

Nähere Informationen zum SoVD in gibt es im Internet unter www.sovd-braunschweig.de – das Beratungszentrum im Bäckerklint 8 ist Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
Telefon: 0531/480 760. Der Mitgliedsbeitrag bei dem Verband beträgt höchstens 6 Euro pro Person im Monat.
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Thorsten Böttcher aus Braunschweig - Innenstadt | 01.03.2016 | 17:19  
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