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IT-Firma distanziert sich

Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt.

Von Martina Jurk, 09.01.2013.

Braunschweig. Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt wegen des dringenden Verdachts der Umsatzsteuerhinterziehung europaweit gegen mehr als hundert Beschuldigte. Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai bestätigt, dass auch in Braunschweig Tatorte ermittelt worden seien.

Bei einer bundesweiten Großaktion des Bayerischen Landeskriminalamtes am 14. Juni 2012 mit 500 Beamten und Steuerfahndern in hundert Räumlichkeiten diverser Firmen seien 30 Personen festgenommen worden, davon würden derzeit noch 27 inhaftiert sein. Ihnen würde die Bildung einer kriminellen Vereinigung mit der Gründung von Gesellschaften im Ausland vorgeworfen. Es sei ein Schaden von 120 Millionen Euro entstanden. Die Ermittlungen in dem Fall seien bei der Staatsanwaltschaft Augsburg bereits seit September 2011 anhängig und zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen.
Das Nachrichtenmagazin Focus veröffentlichte am Montag einen Bericht, wonach auch gegen ein Braunschweiger IT-Unternehmen ermittelt werde. In einer Stellungnahme weist das Unternehmen auf seiner Internetseite alle im Artikel genannten Anschuldigungen zurück und distanziert sich von Aktivitäten zur Steuerhinterziehung.
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