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Innenstadthandel fordert Schutz

200 Kaufleute fordern die Politik auf, das Zentrenkonzept zu erneuern.

Braunschweig (obi), 10.03.2013.

Braunschweigs Kaufleute stellen Forderungen an die Politik: Angesichts aktueller Einzelhandelsplanungen außerhalb der Innenstadt fordert der Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig (AAI) den Rat der Stadt auf, das bestehende Zentrenkonzept zu überprüfen und als aktualisiertes politisches Gesamtkonzept neu zu beschließen.

Diese Forderung wurde jetzt bei der AAI-Mitgliederversammlung von 200 Kaufleuten ohne Gegenstimme beschlossen.
AAI-Vorsitzender Volkmar von Carolath begrüßte die erneute Initiative: „Unsere attraktive Innenstadt ist das Herz Braunschweigs. Sie ist entscheidender Teil der Lebensqualität, sie macht Braunschweig interessant für Neubürger, Touristen oder Tagungsgäste“, sagte er.
Er warnte zugleich vor „der drohenden Gefahr innerstädtischer Verödung und Kannibalisierungseffekten durch immer mehr großflächigen Einzelhandel an der Peripherie.“
Der AAI habe politisches Gewicht und werde seine Rolle als Sprachrohr des innerstädtischen Einzelhandels im Interesse einer klugen Stadtentwicklung auch weiterhin ausüben, sagte von Carolath.
Konkret nehmen die AAI-Kaufleute Bezug auf drei Beschlüsse des Rates zum Zentrenkonzept aus den Jahren 2001, 2005 und 2010 und fordern insbesondere den „inhabergeführten Einzelhandel zu schützen und zu stärken.“ Das Konzept habe sich grundsätzlich bewährt, so die Auffassung des AAI.
Ein von der Politik immer stärker geduldetes, schädliches Aufweichen für einzelne Projekte mache eine Neufassung nunmehr aber unumgänglich. Die Forderung des AAI wird durch die Industrie- und Handelskammer und den Einzelhandelsverband Harz-Heide unterstützt.
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