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Im Dezember beginnt die Badesaison

Die Bauarbeiten im Spaßbad gehen zügig voran – Der 30 000-Quadratmeter-Komplex soll im Spätherbst eröffnen.

Von Christoph Matthies, 28.04.2013.

Braunschweig. Das Spaßbad an der Hamburger Straße nimmt allmählich Gestalt an. Trotz einiger baulicher und witterungsbedingter Verzögerungen soll die „Wasserwelt“ in etwa sieben Monaten erstmals ihre Pforten öffnen.

Eine Promenade wird die Besucher in den etwas erhöhten Eingangsbereich des neuen Schwimmbades führen. Noch ist hier Baustelle, doch Jürgen Scharna beschreibt, wie es einmal aussehen wird. „Das Besondere ist, dass Sie von der Eingangshalle direkt auf die Badelandschaft sehen können“, freut sich der Geschäftsführer der Stadtbad GmbH auf die Fensterfront, wo jetzt ein Gerüst die Sicht versperrt.
Außer Eingang und Kasse werden sich im Erdgeschoss unter anderem der Umkleidetrakt, ein kleiner Shop und der Schwimmmeisterraum befinden. Der Bade- und Vergnügungsbereich liegt dagegen fast ausschließlich im ersten Untergeschoss. Das 25 Meter lange Sportbecken mit sechs Bahnen ist bereits fertig gefliest, hier scheinen nur noch die Startblöcke zu fehlen, damit es losgehen kann. Und das Wasser natürlich.
Das Freizeitbecken befindet sich dagegen noch im Rohbau, hier gab es Verzögerungen. Im dazugehörigen 3,65 Meter tiefen Sprungbecken, an dessen Rand bald ein Drei-Meter-Turm stehen wird, wurden Risse entdeckt. Das verantwortliche Unternehmen, eine von 23 Firmen, die auf der Baustelle täglich bis zu 120 Arbeiter beschäftigen, goss das Becken daraufhin neu. „Wir nehmen keine Teile ab, die nicht zu 100 Prozent der gewünschten Qualität entsprechen“, stellt Projektleiter Marek Boniecki klar. Lieber nehme man einen Zeitverlust hin als mangelnde Qualität, so der ausführende Architekt weiter.
Auch wegen weiterer fehlerhafter Bauteile gab es Verzögerungen. So musste ein ganzes Netz erdverlegter Lüftungsleitungen wegen mangelnder Dichtigkeit wieder herausgerissen und ersetzt werden, das Prozedere hätte Monate gekostet. Der lange Winter hätte zudem die Außenarbeiten behindert. Trotzdem ist Stadtbad-Geschäftsführer Jürgen Scharna guter Dinge, die für den Spätherbst angepeilte Eröffnung einhalten zu können.
Zu den Attraktionen der „Wasserwelt“, in der jährlich rund 350 000 Badegäste erwartet werden, gehören außerdem zwei große Rutschen, ein tiefenverstellbares Aktivbecken und ein großer Sauna- und Wellnessbereich.
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