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Hoffnung für den City Point

ECE-Management hat mit Primark einen neuen Großmieter gefunden.

Von Marion Korth, 13.01.2013.

Braunschweig. Dass das Gerücht mehr als ein Gerücht ist, war schon länger klar, die offizielle Bestätigung kam jetzt: Ja, im City Point gehen wieder überall die Lichter an, der irische Textilanbieter Primark wird fünf Etagen des Geschäftshauses übernehmen.

Nach umfangreichem Umbau ist die Eröffnung für Herbst 2014 geplant. Philipp Schröder vom zuständigen ECE-Management ist die Erleichterung anzuhören. „Es war wichtig, dass der Knoten endlich platzt, das ist ein gutes Signal zum Jahresauftakt“, sagte er der nB. Mehr als ein Jahr sei vergangen, um mit dem neuen Mieter alles zu regeln.
Das Unternehmen Primark hat seine Wurzeln in Irland, befindet sich aber seit Jahren auf Expansionskurs. In Deutschland bestehen derzeit neun Filialen, 2011 eröffnete Primark in Hannover. Die Kette ist derzeit angesagt, besonders bei Jüngeren. „Unsere Filialen verbinden Stil, Qualität und erschwingliche Preise miteinander“, so stellt sich Primark seinen deutschen Kunden vor.
Die Reaktion des Oberbürgermeisters auf die Neuansiedlung ist geteilt: Auf der einen Seite freut er sich, „dass der in letzter Zeit teilweise leerstehende City Point jetzt wieder zu einem echten Magneten für den nördlichen Teil der Innenstadt aufgerüstet wird, auf der anderen Seite sehe auch er die Gefahr, dass durch den neuen Großmieter vergleichbare Braunschweiger Geschäfte Nachteile haben könnten. Er habe aber der ECE nicht konkret den Mieter vorschreiben oder einen konkreten Mieter verhindern können, heißt es in der Stellungnahme der Stadt. Eine mögliche Konkurrenz zu schon bestehenden Geschäften sei aber in keinem Fall auszuschließen gewesen. Im Zusammenhang mit der Eröffnung der Schlossarkaden hatte ECE den verbindlichen Auftrag, sich als Betreiber um den City Point zu bemühen und anderenfalls der Stadt eine Vertragsstrafe zu zahlen. Die Stadt habe die dafür notwendige Zeit eingeräumt, weil es nicht einfach gewesen sei, für „dieses komplizierte und nicht mehr ganz zeitgemäße Gebäude“ einen Mieter zu finden.
Auch für „nebenan“ – 2014 wird das Mövenpick im Welfenhof schließen und die Hotelkette sich aus Braunschweig zurückziehen – bahnt sich eine Lösung an. „Es gibt genug und auch prominente Anfragen“, sagte Schröder. Auch Hotelbetreiber seien darunter. Eine Nutzung als Hotel biete sich an, aber noch sei nichts entschieden. In den nächsten Wochen würden mit dem Immobilienbesitzer Allianz Gespräche geführt.
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