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Historische Verbindung neu interpretiert

Der Blick vom Ägidienmarkt mit den neuen Bänken über Stobenstraße und Gleisanlage hinüber in das Magniviertel. Foto: Nizar Fahim

Eine großzügige Querung der Stobenstraße verbindet wieder St. Ägidien mit den Magniviertel.

Von Andreas Konrad, 28.10.2017.

Braunschweig. Nach rund einjähriger Bauzeit wurde gestern der neu gestaltete Ägidienmarkt offiziell wiedereröffnet. Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer: „Ägidienkirchplatz und Ägidienmarkt gehören gestalterisch wieder zusammen und werden in ihrer Gesamterscheinung als die Einheit, in der sie einst angelegt wurden, wieder erlebbar.

Durch eine großzügige Querung über die Stobenstraße sind zwei historisch bedeutende Stadtteile Braunschweigs, das Magniviertel und das Viertel um St. Ägidien, für Fußgänger und Radfahrer wieder direkt miteinander verbunden.“

Dafür wurden die Zäune auf der mittigen Straßenbahntrasse demontiert, Bürgersteige herabgesenkt. Was sich aber kaum geändert hat ist, dass die Stobenstraße eine stark von Autos frequentierte Achse bleibt, bei deren Querung höchste Aufmerksamkeit geboten ist. Bummeln ausgeschlossen.

Auf dem Ägidienmarkt stehen nun terrassenartig angelegte, beleuchtete Bänke, die den Platz in der Dunkelheit illuminieren. Eine sandsteinfarbene Oberfläche verbindet die Elemente zwischen und neben den Fahrbahnen und fließt so optisch von der Ägidienkirche bis in das Magniviertel. „Wir möchten, dass Menschen hier verweilen, dass Kinder hier spielen“, sagte Leuer bei der offiziellen Einweihung. Danach durfte gefeiert werden. Einige Braunschweiger waren der Einladung der Stadt gefolgt und verschafften sich einen ersten Eindruck, eine Lichtshow (nach Redaktionsschluss) sollte das Programm im frühen Abendbereich dann abrunden.
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1 Kommentar
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S. Leunig aus Braunschweig - Innenstadt | 29.10.2017 | 14:23  
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