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Herbizide: Grüne für völligen Glyphosat-Verzicht

Burkhard Plinke
Für ihre Juli-Ausgabe 2015 hatte uns die Zeitschrift Subway folgende Frage gestellt: „Warum kommt in Braunschweig nach wie vor Glyphosat zum Einsatz?“

Den sachlichen Hintergrund dieser Frage erläuterte die Redaktion des Magazins so: „Die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) stufte jüngst das auch in Braunschweig verwendete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat in der zweithöchsten Gefahrengruppe 2A („wahrscheinlich krebserregend bei Menschen“) ein. Verwendet wird es trotzdem – und das umfangreich. Die Folge: glyphosatresistente Unkräuter, gefährdete „Nichtzielorganismen“, auch Umweltschäden. Warum wartet man daher erst auf ein (sich ankündigendes) Verbot und verzichtet nicht schon jetzt auf N-(Phosphonomethyl)glycin, so der chemische Name? Oder ist die Kritik an Glyphosat übertrieben und polemisch, die Gefahr überschätzt?“

Unser Ratsherr Dr. Burkhard Plinke (u. a. Mitglied im Grünflächenausschuss) hat diese Anfrage – wie von Subway gewünscht – kurz und knackig beantwortet:

„Wir setzen uns auf allen Ebenen – Stadt, Land und Bund – für einen Verzicht auf das umstrittene und gefährliche Herbizid Glyphosat ein. Auf Grünen Druck hin wurde in Braunschweig jahrelang bei stadteigenen Flächen auf die „chemische Keule“ verzichtet. Doch dann kam Oberbürgermeister Hoffmann (CDU) und kassierte das bestehende Herbizid-Verbot (2002). Seither arbeiten wir kräftig daran, die Stadtverwaltung und die städtischen Gesellschaften zu einem erneuten völligen Glyphosat-Verzicht zu bewegen.“


Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Rat der Stadt Braunschweig
Rathaus, Zi. A 1.60/61
38100 Braunschweig
Tel.: 05 31/470-32 98
Fax: 05 31/470-29 83
E-mail: barbara.schulze(at)braunschweig.de
Internet: http://www.gruene-braunschweig.de
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