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Handwerk steht für Fortschritt

Kreishandwerkerschaft Braunschweig besteht seit 75 Jahren – Feier in der Brunsviga

Von Ingeborg Obi-Preuß

Braunschweig. „Das Handwerk ist nicht rückwärts gewandt, sondern steht für den Fortschritt“ – zum 75. Geburtstag der Kammer gab es vom Oberbürgermeister viel Lob.

In den Räumen der Brunsviga trafen sich rund 250 Meister, Obermeister, Geschäftsführer und andere Vertreter der Handwerkszunft, um 75 Jahre Kreishandwerkerschaft Braunschweig zu würdigen: Mit viel Freude über das Erreichte und mit klarem Blick für die Anforderungen der Zukunft.
Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann sprach von den Rahmenbedingungen, die die Stadt gestalte, damit das Handwerk auch in der schwersten Krise der Nachkriegszeit bestehen könne. Die meisten Aufträge aus einem 30-Millionen-Euro-Konjunkturprogramm seien bereits raus, 70 Prozent davon konnten in der Region gehalten werden. „Ich weiß, dass das nicht bei allen von Ihnen ankommt“, sagte Hoffmann, aber die Verwaltung könne nur die Eckdaten schaffen, nicht die einzelnen Vergaberichtlinien beeinflussen.
Ex-Wirtschaftsminister Walter Hirche hob die Bedeutung der im Handwerk gelebten Werte hervor: „Sie bringen den jungen Menschen bei, dass man morgens pünktlich antritt, seine Kollegen nicht im Stich lässt und auch komplizierten Kunden freundlich begegnet.“
Mit positiven Beispielen politischer Weichenstellungen begann Holger Schwannecke, Anwalt aus Helmstedt und künftiger Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, seine Rede. Die Förderung der energetischen Gebäudesanierung und die Unternehmenssteuerreform nannte er als Beispiel. Für die Zukunft mahnte er eine Bildungsoffensive mit Kitas, Ganztagsschulen und mehr Betreuung an: „Wir brauchen ausbildungsfähige Schulabgänger.“ Außerdem müsse dafür gesorgt werden, dass Lohnerhöhungen wieder bei den Arbeitnehmern ankommen und nicht beim Staat.
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