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Guter Rutsch mit guten Zahlen

Olaf Jaeschke, Einzelhandelsverband. Foto: oh
 
Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Foto: oh

Handel blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück – Auch der Kohlmarkt holt weiter auf.

Von Ingeborg Obi-Preuß, 29.12.2014.

Braunschweig. Guten Rutsch: Der Handel blickt zufrieden auf 2014.

„Wir sind absolut zufrieden“, sagt Volkmar von Carolath, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsausschusses Innenstadt (AAI). Und auch Olaf Jaeschke sprach für den Gesamtverband Einzelhandel im Jahresgespräch von einem „insgesamt guten Jahr“ (siehe nB vom 21. Dezember).
Um den positiven Eindruck mit Fakten zu unterstützen, ließen der AAI und das Stadtmarketing auch in diesem Jahr die Frequenzen an acht markanten Punkten in der Innenstadt zählen. Seit 2008 wird diese Messung jährlich Mitte Oktober durchgeführt, die geplante elektronische Mess-Variante hängt noch an der Einwilligung einiger Hausbesitzer. „Aber im nächsten Jahr wird es sicher klappen“, so von Carolath.
Noch also wird „zu Fuß“ gezählt, was aber für das Ergebnis keinen Unterschied macht. Und dieses Ergebnis liegt „auf einem konstant hohen Niveau“, bilanziert von Carolath. Und – für den Handel besonders wichtig – „die gesamte Innenstadt wird angesteuert.“ Das sehen zwar einige Händler besonders in der Gegend um Neue Straße/Gördelinger Straße/Schützenstraße anders, aber die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Von Donnerstag bis Sonnabend wurden jeweils von 9. 30 Uhr bis 20 Uhr die Besucherzahlen in der Innenstadt erfasst. Gezählt wurde an den Standorten Damm, Langer Hof, Kohlmarkt, Platz am Ritterbrunnen, Sack (vor Graff), Schlossplatz (Portikus), Schlossplatz (Übergang Magniviertel) und Schuhstraße.
„Nachdem im letzten Jahr aufgrund des Wetters am Donnerstag mehr Besucher als am Freitag zu verzeichnen waren, ist in diesem Jahr wieder alles beim Alten: Stärkster Tag ist der Sonnabend, gefolgt von Freitag und Donnerstag“, sagt Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa zu dem Ergebnis. Der Standort Damm habe auch in diesem Jahr seine starke Position unter Beweis stellen können: In Laufrichtung von der Münzstraße zum Bohlweg konnte am Sonnabend mit knapp 28 000 gezählten Personen ein neuer Rekord seit Beginn der Zählung verzeichnet werden. In Gegenrichtung waren es an diesem Tag 20 000 Menschen. „Wir konnten feststellen, dass die Besucherströme gegen den Uhrzeigersinn durch die gesamte Innenstadt verlaufen. Den Damm hoch Richtung Bohlweg, gehen viele Besucher anschließend über den Bohlweg zum Schlossplatz. Am Portikus gehen sie dann ins Schloss hinein, und später am Ritterbrunnen wieder heraus. Dann wird die Straße Langer Hof Richtung Dom genommen und anschließend die Schuhstraße und der Sack angesteuert“, erklärt Leppa.
Durch diesen Rundlauf werde die gesamte Innenstadt angesteuert, was sich auch in der prozentualen Verteilung der Gesamtfrequenzen widerspiegele. „Abgesehen vom führenden Damm liegen die Frequenzen der anderen Standorte alle auf einem ähnlichen Niveau“, betont von Carolath.
Und nicht nur die einzelnen Standorte, auch die vergangenen fünf Jahre präsentieren sich nach Angaben des AAI sehr ausgeglichen. Das zeige ein Blick auf die Top-10-Werte: Alle Jahre von 2010 bis 2014 sind darin vertreten. „Wir freuen uns sehr über diese Konstanz und versuchen, durch gezielte Innenstadtmarketing-Maßnahmen das erreichte gute Niveau zu halten. Besonders mit Blick auf die gestiegenen Werbeaktivitäten der umliegenden Städte ist das ein tolles Ergebnis“, sagt von Carolath.
Aber nicht alles sei gleich geblieben: Erfreulich haben sich die Besucherzahlen am Kohlmarkt entwickelt. Während die Menschen jahrelang eher vom Kohlmarkt wegströmten, führe seit zwei Jahren ein größerer Besucherstrom zum Platz. „Das zeigt uns, dass der Kohlmarkt an Attraktivität gewonnen hat. Die Besucher wissen die Aufenthaltsqualität in und vor den Cafés und Restaurants zu schätzen“, erklärt Leppa.
Ein Sondereffekt sei am Sack vor der Buchhaltung Graff zu verzeichnen: Die Besucherzahlen liegen deutlich über den Vorjahren. „Das ist wahrscheinlich auf das Parkhaus Packhof zurückzuführen. Viele Besucher nutzten diese Parkplätze während die Parkhäuser Magni und Eiermarkt geschlossen waren“, erklärt von Carolath.
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